Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 9. Juni 2017 sutton-images.com
Nico Hülkenberg - Renault - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 9. Juni 2017
Felipe Massa - Williams - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 9. Juni 2017
Lance Stroll - Williams - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 9. Juni 2017
Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 9. Juni 2017 84 Bilder

Vettel erwartet enges Duell

Gutes Gefühl trotz Drehern

Sebastian Vettel war im Freien Training von Kanada mehrmals neben der Ideallinie unterwegs. Dennoch blickt der Ferrari-Pilot optimistisch auf den Rest des Wochenendes.

Auf den ersten Blick sah es nach einem mäßigen Auftakt für Sebastian Vettel in Kanada aus. Der Deutsche leistete sich zwei Dreher und fand sich am Ende „nur“ auf Rang 3 in der Tagestabelle wieder. Doch der Eindruck täuscht. Sein Ferrari war stärker als es das Klassement erscheinen ließ.

So hätte Vettel die Bestzeit von Teamkollege Kimi Räikkönen locker noch unterbieten können. In den ersten beiden Sektoren war er bereits deutlich schneller unterwegs, nur um am Ende der Runde Tempo rauszunehmen. Der Abstand hielt sich mit 0,256 Sekunden trotzdem noch in Grenzen.

Enges Duell mit Mercedes

Die Favoritenrolle lässt sich Vettel aber immer noch nicht in die Schuhe schieben. „Mercedes hat heute schnell ausgesehen. Das wird mit Sicherheit sehr eng werden. Aber das haben wir ja vorher auch so erwartet. Und das ist auch gut so“, grinste der WM-Spitzenreiter.

Die silberne Konkurrenz kam ebenfalls ordentlich aus den Startlöchern. Doch in Kanada verändert sich die Strecke über das Wochenende immer stark. Außerdem soll es wärmer werden. Ferrari hat in dieser Saison gezeigt, dass man unter allen Bedingungen konstant schnell unterwegs ist, während Mercedes schnell mal aus dem Fenster zu fallen droht.

Laut Vettel steckt auch noch mehr Potenzial in seinem roten Auto. „Wir müssen uns noch ein bisschen steigern. Am Ende der Session hatte ich ein gutes Gefühl dafür, was das Auto braucht. Jetzt hoffe ich, dass wir das auch dementsprechend umsetzen können und dass die Änderungen für morgen passen.“

Die beiden Dreher nahm Vettel locker. „Normalerweise hat man hier immer Probleme, die Reifen auf Temperatur zu bekommen. Heute bestand aber das größte Problem darin, das Auto auf der Strecke zu halten. Der Asphalt war vor allem zu Beginn sehr staubig und schmutzig. Es wurde dann aber immer besser. Und ich erwarte, dass sich der Grip auch morgen und am Sonntag noch erhöht. Das sollte uns helfen“, gab sich Vettel zuversichtlich.

Erstes Duell mit Lewis Hamilton

Das Duell mit Lewis Hamilton ging schon im Training in die erste Runde. Die WM-Rivalen fuhren rundenlang hintereinanderher. Vettel beklage sich über Funk, dass Hamilton immer wieder Fehler machte oder das Tempo verlangsamte um Abstand nach vorne zu bekommen. Dadurch bremste er den Ferrari aber immer wieder ein.

Vettel zeigte sich nach der Sitzung aber schon nicht mehr ganz so sauer wie noch zuvor am Funk: „Wenn man konstante Runden am Stück fahren will, dann ist es natürlich nicht ideal, wenn man im Verkehr steckt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er es nicht absichtlich gemacht hat“, gab sich der Heppenheimer versöhnlich.

Motorsport Aktuell Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 9. Juni 2017 GP Kanada 2017 (Ergebnis Training 2) Räikkönen fährt Tagesbestzeit

Kimi Räikkönen hat in Montreal die schnellste Runde des Tages gedreht.

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