Vettel gibt nicht auf

Ferrari-Pilot will ab Austin jedes Rennen gewinnen

Sebastian Vettel - Ferrari - GP USA - Austin - Formel 1 - Donnerstag - 19.10.2017 Foto: xpb 104 Bilder

Sebastian Vettel lässt sich durch das Pech der letzten drei Rennen nicht entmutigen. Seine Chancen im Titelkampf haben sich dramatisch verringert, doch der Ferrari-Pilot weigert sich, eine Niederlage zu akzeptieren. „Unser Ziel muss jetzt sein, alle vier noch ausstehenden Rennen zu gewinnen.“

Wenn Ferrari und Sebastian Vettel diese Weltmeisterschaft verlieren sollten, dann wurde die Niederlage in Asien besiegelt. Vettel holte 12 Punkte in drei Rennen, die er hätte gewinnen können. Manche sagen, gewinnen müssen. Mit 59 Punkten Rückstand auf Lewis Hamilton sind die Chancen auf ein Minimum gesunken. Realistisch betrachtet jedenfalls. Vettel mag sich mit der Vergangenheit beruhigen. 2010 und 2012 hat er jeweils Rückstände aufgeholt, die unaufholbar schienen. Aufgeben kommt für Vettel nicht in Frage, getreu dem Motto: „Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.“

Man könnte fast vom Mut der Verzweiflung sprechen, wenn Vettel sagt: „Wir sind immer noch drin im Titelrennen, auch wenn die Chancen kleiner geworden sind als einige Rennen zuvor. Es wäre falsch, jetzt alles hinzuschmeißen. Wir haben ein großartiges Auto, das überall gewinnen kann.“ Daraus schließt der WM-Zweite: „Es muss unser Ziel sein, die restlichen vier Rennen zu gewinnen.“ Das würde immer noch nicht reichen, wenn Hamilton drei Mal Fünfter und ein Mal Vierter würde. Vettels Antwort: „Was die anderen machen, darf uns nicht kümmern. Wir haben genug mit uns selbst zu tun.“

Kein Grund, in Panik zu geraten für Ferrari

Zum Beispiel die Technikmisere der letzten beiden Rennen aufzuklären. „Defekte können passieren. Das ist ein technischer Sport. Aber es gibt Gründe dafür, wenn etwas kaputtgeht. Wir dürfen jetzt nicht nur die Probleme beheben, sondern wir müssen sie so verstehen, dass sie nicht wieder passieren.“ An der Hexenjagd will sich der vierfache Ex-Champion nicht beteiligen. „Wir haben massives Potenzial in der Fabrik, das noch nicht voll ausgeschöpft wurde. Gute Leute, gute Ideen. Es gibt wegen zwei verlorener Rennen keinen Grund, in Panik zu geraten.“

Ferrari - GP USA - Austin - Formel 1 - Mittwoch - 18.10.2017 Ist Austin eine Ferrari-Strecke? Abtrieb pro Ferrari, Asphalt pro Mercedes

Vettel sieht sich nicht als den Mann, der das Team jetzt in schwerer Stunde zusammenhalten muss. Das sei Sache von Rennleiter Maurizio Arrivabene. „Maurizio macht da einen guten Job. Er ist jeden Tag in der Fabrik, hat den Kontakt zu den Leuten. Meine Aufgabe ist es, das Auto so schnell zu fahren, wie es geht.“

Eine Prognose zum bevorstehenden GP USA mag Vettel nicht geben: „Die Erwartungen sind in diesem Jahr schon so oft über den Haufen geschmissen worden. Deshalb ist auch schwer abzuschätzen, wie es in Austin laufen wird. Wir wissen, dass wir den Speed haben, um überall gut auszusehen. Ich glaube, es wird eine enge Sache zwischen Mercedes, Red Bull und uns. Zumindest am Sonntag. Auch wenn es am Samstag ein bisschen eindeutiger in die eine oder andere Richtung aussieht.“ Will heißen: Im Renntrim hat Ferrari keine Angst vor Mercedes und Red Bull.

Die neue Ausgabe als PDF
SUV Erlkönig Land Rover Discovery Sport Land Rover Discovery Sport (2019) Künftig auch als Hybrid-SUV BMW Niere groß Retusche BMW-Nieren XXL Guck mal BMW, es geht noch breiter
Promobil
Gebrauchtcheck: Hymer Camp Alkovenmobil Hymer Camp im Gebrauchtcheck Der jahrelange Bestseller Ein Tag auf dem Stellplatz So geht Stellplatz Hinter den Kulissen in Bad Dürrheim
CARAVANING
Hero Camper Ranger Seite Hero-Camper von Kronings Zwei neue Modelle aus Dänemark Zugwagentest Alfa Stelvio - Titel Alfa Romeo Stelvio im Test Ein Auto mit Licht und Schatten
Anzeige
Gebrauchtwagen Angebote