Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - Test - Barcelona - 1. März 2017 sutton-images.com
Ferrari SF70H - Formel 1 2017 - Kimi Räikkönen - Fiorano
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Vettel hat wieder mehr Spaß

„Neue Autos wie eine Aspirin“

Sebastian Vettel zeigt sich nach seinen ersten beiden Einsätzen in Barcelona zufrieden. Es gebe aber noch Luft nach oben. Die neuen Autos bereiten dem Heppenheimer immerhin wieder mehr Freude.

Bei Sebastian Vettel schien der Spaß an der Formel 1 in den vergangenen Jahren etwas abhandengekommen zu sein. Vor allem der mangelnde Grip der schnell verschleißenden Pirelli-Reifen, aber auch die leiseren Hybrid-Motoren, schmälerten die Freude am Fahren. 2017 könnte der Racer Sebastian Vettel endlich wieder mehr auf seine Kosten kommen.

„Es macht natürlich ein Ticken mehr Spaß, wenn es schneller wird. Das finden alle Fahrer gut. Dass die Autos auf der Geraden etwas langsamer sind, kann man verkraften. Wichtig ist, dass es besser durch die Kurven geht“, strahlte der Ferrari-Pilot nach seinem zweiten Testeinsatz am Mittwoch (1.3.2017).

Neue Autos kurieren alle Probleme

Es fühle sich wieder an wie vor 10 Jahren. „Die neuen Autos haben durch die Aerodynamik in schnellen Kurven mehr Haftung, in den langsamen Kurven sorgen die breiten Reifen für mehr Grip. Es ist wie eine Aspirin-Tablette, die alle Probleme mit einem Schlag geheilt hat“, scherzte Vettel. Und auch in Sachen Ästhetik sei die F1-Generation ein Schritt nach vorne.

Nach 267 Runden an den beiden Tagen machte der Deutsche einen fitten Eindruck. Die körperliche Belastung sei auszuhalten, berichtete der Fahrer. „Wenn die Autos weiterentwickelt werden, wird es aber wohl noch ein Stück härter."

Mit der Leistung seines Teams war Vettel zufrieden. Das erste Ziel der Auftaktwoche habe Ferrari erreicht: „Es ging vor allem darum, viele Kilometer zu fahren. Das ist uns ganz gut gelungen. Andere haben aber noch mehr geschafft. Es gibt also noch Luft nach oben“, so Vettel. „Die Latte liegt wieder hoch. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Die Liste ist lang, aber wir geben weiter Vollgas. Bis Australien sind es nur noch vier Wochen.“

Vettel tappt noch im Dunkeln

Wo Ferrari diese Saison steht, konnte der vierfache Weltmeister aber noch nicht sagen. „Das Bauchgefühl ist besser als in den Jahren davor, aber das liegt ja allgemein daran, dass die Autos schneller geworden sind. Nach zwei Tagen im Cockpit kann man noch nicht sagen, wo man steht. Wir schauen auch noch nicht auf die anderen. Das wichtigste ist, dass wir keine Technik-Probleme haben. Nach der Performance schauen wir später.“

Einen kleinen Schönheitsfehler gab es am Ende des zweiten Testtags aber auch noch. 10 Minuten vor dem Abpfiff rollte der Ferrari plötzlich auf der Zielgeraden aus. Um einen Tank-Test handelte es sich laut Vettel nicht. „Wir wollten etwas probieren. Dabei war es eine mögliche Konsequenz, dass der Motor ausgeht. Es ist aber kein großes Problem. Es war ja auch am Ende des Tages und wir haben nicht viel Zeit verloren.“

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Die Fans waren nach 92 Tagen Winterpause ausgehungert.

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