GP China - Training 1

Vettel mit erster Trainings-Bestzeit in China

Formula 1 Grand Prix, China, Friday Practice Foto: xpb 41 Bilder

Sebastian Vettel zauberte im ersten Freien Training die schnellste Runde auf den Asphalt. Mark Webber und Lewis Hamilton folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die Favoriten kämpften mit kleinen und großen Problemen.

Sebastian Vettel gibt weiterhin den Ton an und sicherte sich mit 1:38,739 Minuten die Bestzeit im ersten Training zum GP China. Ganz ohne Probleme lief die erste Sitzung für den Deutschen nicht. An seinem RB7 wurde Rauch gesichtet. Red Bull inspizierte das Auto daraufhin und brachte eine neue Motorabdeckung an.

Vettel mit zwei Sekunden Vorsprung vor McLaren

Mark Webber schien ausnahmsweise von Problemen verschont zu bleiben und wurde mit 0,615 Sekunden Rückstand Zweiter. Hinter dem Red Bull-Duo landeten die McLaren mit Lewis Hamilton und Jenson Button - bereits mit zwei Sekunden Rückstand. McLaren testete im ersten Training neue Teile. Auch Buttons Team war beunruhigt. Bisher war vor allem Red Bull für KERS-Probleme bekannt, nun meldete Button im ersten Training Schwierigkeiten mit dem System, das wohl überhitzte.

Nick Heidfeld wurde Fünfter, musste nach seinem Erfolg in Malaysia aber einen Rückschlag hinnehmen. Der Deutsche flog 30 Minuten vor Schluss in Kurve 10 von der Strecke ab und zerstörte dabei seinen Frontflügel. "Ich habe mein Auto verloren", sagte er. Heidfeld konnte insgesamt nur fünf Runden zurücklegen.

Schumacher auf Platz 18

Platz sechs ging an Felipe Massa, dahinter reihte sich Sergio Perez im Sauber auf dem siebten Rang ein. Pastor Maldonado schaffte im Williams immerhin die achte Position, obwohl er kurz vor Schluss noch mit einem Dreher spektakuläre Szenen lieferte und das Training vorzeitig beenden musste. Bei Williams testete man die neuen Technik-Updates nur an Rubens Barrichellos Auto aus, der auf Platz 17 landete.

Vitaly Petrov wechselte nach seinem Unfall in Malaysia auf das Chassis aus Australien und wurde damit Neunter. Sebastien Buemi klassierte sich als bester Toro Rosso auf dem zehnten Rang. Die beiden Mercedes GP-Piloten Nico Rosberg und Michael Schumacher kamen nicht über Platz elf und 18 hinaus. Schumacher kämpfte sichtlich mit seinen Hinterreifen.

Ferrari mit Aerodynamik-Tests

Fernando Alonso wurde im Ferrari nur Zwölfter. Bei Ferrari lag der Fokus auf Aerodynamik-Tests mit dem modifizierten Frontflügel. Die Italiener nutzten spezielle Farbe, um die Luftzirkulation anschaulicher zu machen.

Timo Glock drehte nur elf Runden. Er musste sich dieses Mal nicht nur seinem Teamkollegen geschlagen geben, sondern auch Vitantonio Liuzzi im HRT. Liuzzi war 0,079 Sekunden schneller als Glock unterwegs, fuhr allerdings 20 Runden.

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