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Vettel mit letztem Motor

Erste Motoren-Strafe schon in Monza?

Sebastian Vettel wird beim GP Belgien seinen 5. Motor bekommen. Beim Sechsten ist Feierabend. Dann muss der Weltmeister 10 Startplätze zurück. Der Notstand erfordert außergewöhnliche Maßnahmen. Möglicherweise zieht Vettel den Motor-Joker schon in Monza.

Sebastian Vettel hat es schon lange kommen gesehen. Er wird früher oder später ein Opfer der Motorenregel. Die besagt, dass der Fahrer beim Einsatz des sechsten Motors, Turboladers, MGU-K, MGU-H, Batterie oder Leistungselektronik zehn Startplätze nach hinten muss. Bei Vettel sieht der Stand vor dem GP Belgien wie folgt aus: Motor 5, Turbolader 4, MGU-K 4, MGU-H 4, Batterie 2, Leistungselektronik 3.

Bei den ersten elf Rennen hatte Vettel vier Motoren im Zyklus. Der von Monte Carlo hauchte schon nach 120 Kilometern sein Leben aus. Knapp 4000 hätte er halten sollen. "Da war schon klar, dass es mich früher oder später erwischen wird", sagt Vettel. Beim GP Belgien wird in den Red Bull des Weltmeisters der fünfte Motor aus dem Fünfer-Kontingent eingebaut.

Auf keinen Fall 10 Plätze zurück in Singapur

Doch jetzt ist guter Rat teuer. Ein Mal trifft es Vettel. Dazu muss man kein Rechenkünstler sein. Doch wo ist es am besten? Der Titelverteidiger grübelt: "Da tut sich ein Team leichter, das im Training immer so um Platz 15 herum fährt. Für die ist es egal, wann man die Strafe nimmt. Wir müssen unsere Optionen prüfen. In Singapur und Japan wollen wir auf keinen Fall zehn Startplätze zurück. Das sind Rennen, wo wir uns gute Chancen ausrechnen."

Vettel will nicht ausschließen, dass er schon beim übernächsten Rennen in Monza freiwillig in den sauren Apfel beißt. "Das ist ein Denkmodell. In Monza könnten wir am ehesten damit leben."

Muss Vettel sogar einen siebten Motor einsetzen?

Auch die neue Strecke von Sochi erlaubt es vom Streckenlayout her, von hinten nach vorne zu fahren. Doch bis dahin sind es noch vier Rennen. Da müsste Motor Nummer 5 Spa, Monza, Singapur und Japan ohne Probleme überleben.

Spa ist das härteste Rennen für die neuen Antriebseinheiten, Monza das zweitschlimmste. Splittet man die Motoren 5 und 6 intelligent auf, könnte man acht Rennen lang über die Runden kommen. Beim siebten Motor droht nämlich wieder eine Versetzung.

Die drei alten Motoren, die Vettel noch im System hat, sind für den Renneinsatz keine große Hilfe mehr. Sie werden im Freitagstraining gefahren, um den neueren Aggregaten mehr Luft für das Rennen zu geben. Vettel erklärt: "Die älteren Spezifikationen haben auch weniger Leistung. Und wir können sie auch nicht mit den jüngsten Benzinsorten fahren."

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In Ungarn zeigte sich Red Bull verbessert.

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