Vettel mit neuem Motor

"Teile funktionieren wie erwartet"

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 5. Juni 2015 Foto: xpb 103 Bilder

Sebastian Vettel zeigte sich trotz des verkürzten Trainingsprogramms von Montreal einigermaßen zufrieden. Technische Probleme habe es mit dem Ferrari-Upgrade-Paket nicht gegeben. Es könnte wieder zum Kampf mit Mercedes kommen.

Ferrari greift Mercedes an. Sebastian Vettel ging am Freitag (5.6.2015) mit einem verbesserten Motor und neuen Aerodynamik-Teilen in die Freien Trainingssitzungen. Die Rundenzeiten geben den Tifosi Hoffnung, dass die Upgrades einen Sprung nach vorne bedeuten. Die Zeiten der Ferrari-Piloten mussten sich nicht hinter Mercedes verstecken.

"Die Teile, die wir heute am Auto hatten, haben wie erwartet funktioniert. Das war die wichtigste Erkenntnis", so das positive Fazit von Vettel. "Es war natürlich insgesamt ein schwieriger Tag. Durch das Wetter wurde das ganze Programm etwas zusammengeschoben. Wir wussten ja, dass der Regen kommen würde. Wir haben aber nicht mit so viel Regen gerechnet."

Gutes Gefühl mit Ferrari-Upgrade

Schon im ersten Training absolvierte Ferrari einige Longruns. Am Nachmittag war dann nur ein kurzer Lauf mit Supersofts möglich, bevor die Strecke wegen des Regens keine verwertbaren Daten mehr erlaubte. "Die Vorbereitung auf das Rennen am Sonntag war natürlich nicht ideal. Heute ging es weniger um Rundenzeiten sondern um das Gefühl im Auto", so Vettel.

"Wir können uns sicher noch verbessern. Ganz zufrieden war ich noch nicht. Ich hoffe, dass wir für morgen die richtigen Veränderungen vornehmen." Die guten Longrun-Zeiten im Vergleich zu Mercedes wollte Vettel nicht überbewerten. "Wir wissen, dass Mercedes schnell ist. Alles andere wäre eine Überraschung."

Auch Ferrari-Technikchef James Allison warnte davor, die silberne Konkurrenz zu unterschätzen. "Es war etwas schwer heute, die Zeiten zu lesen. Normalerweise bekommt man immer schon ein gutes Gefühl im Training. Aber durch das Wetter haben manche heute sicher ein etwas anderes Programm gefahren. Bei uns sah es ganz gut aus. Aber ich glaube Mercedes hat noch nicht sein ganzes Potential gezeigt."

Kein Risiko im Regen

Vettel verteidigte die Entscheidung, dass es im Regen keinen Fahrbetrieb mehr gab. Nach dem Unfall von Lewis Hamilton ging keiner mehr auf Risiko. "Man könnte im Fall von Lewis natürlich darüber diskutieren, ob die Intermediates die richtigen Reifen für diese Bedingungen waren. Allerdings hat der Regen auch ziemlich schnell zugenommen. Beim Unfall wurde es klar, dass man ab einer bestimmten Wassermenge nur noch Passagier im Auto ist. Es ist schade für die Fans. Aber uns bleibt keine andere Wahl."

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