Vettel motiviert Ferrari-Truppe

„Das Ergebnis ist heute egal“

Sebastian Vettel - GP Italien 2017 Foto: sutton-images.com 68 Bilder

Ferrari hat ausgerechnet in Monza eine böse Schlappe kassiert. Trotzdem zeigte sich Sebastian Vettel überraschend gut gelaunt. Während die Teamführung Trübsal blies, versuchte der Heppenheimer seine Mannschaft zu motivieren.

Sebastian Vettel hat ein gutes Gespür dafür, was die Ferrari-Seele braucht. Auf dem Podium sorgte er mit seinen italienischen Worten für Jubelstürme bei den Tifosi. Man konnte fast das Gefühl bekommen, dass der Heppenheimer das Rennen gerade gewonnen hat. Doch das Gegenteil war der Fall: Mercedes feierte auf feindlichem Territorium einen überlegenen Doppelsieg. Und zu allem Überfluss nahm Lewis Hamilton seinem Rivalen aus Heppenheim auch noch die Führung in der WM-Wertung ab.

Vettel schien das aber alles nicht zu interessieren. „Ihr könnt mich fragen, was Ihr wollt – Ihr werdet heute nur positive Antworten von mir bekommen“, strahlte er den Journalisten bei der anschließenden Pressekonferenz mit breitem Grinsen entgegen. „Die Auslaufrunde, die Zeit auf dem Podium – da fühlt man sich irgendwie, wie der König der Welt. Das war unglaublich.“

Vettel feuert sein Team an

Während Konzernboss Sergio Marchionne und Teamchef Maurizio Arrivabene unisono das Versagen der eigenen Mannschaft kritisierten, versuchte Vettel gute Stimmung zu verbreiten. Hier sieht man, wer der wahre Anführer bei der Scuderia ist. Die Worte von Vettel klangen, wie eine Motivationsrede an das eigene Team: „Ich weiß, dass die Leute morgen mit noch mehr Ehrgeiz ins Büro kommen. Wir hatten eine gute Saison, aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Ferrari muss in allen Bereichen die Nummer 1 sein. Mercedes macht uns das Leben schwer. Aber es ist ein langer Weg.“

Vettel warnte davor, das Monza-Ergebnis überzubewerten: „Uns hat heute eine halbe Sekunde pro Runde gefehlt. Aber der Abstand macht mir keine großen Sorgen. Monza ist ein spezielles Rennen. Wenn man hier Vertrauen ins Auto hat, dann kann das einen großen Unterschied machen. Wir wussten vorher, dass es schwierig wird. Natürlich wollten wir etwas näher dran sein, aber wir haben wenigstens alles gegeben. Und das war wichtig.“

Monza-Ergebnis interessiert Vettel nicht

Zur schlechten Pace hatte in der Endphase des Rennens auch ein Problem mit der Lenkung beigetragen. Der vierfache Weltmeister hatte sich in Kurve 1 verbremst und musste in den Notausgang. „Es gab einen Schlag in der Lenkung. In den letzten 20 Runden hat das Lenkrad dann leicht nach links schiefgestanden. Ab da fehlte mir beim Bremsen dann das Vertrauen ins Auto. Und Bremsen ist hier in Monza bekanntlich besonders wichtig.“

Zu detailliert wollte Vettel aber nicht auf die Probleme eingehen. Lieber betonte er den Optimismus, mit dem er die nächsten Rennen angeht: „Auch wenn es heute eine auf den Deckel gab, weiß ich irgendwie, dass wir ein gutes Auto haben. Die Leute da draußen haben mir heute so viel Kraft, Mut und Hoffnung gegeben, dass ich überzeugt bin, dass in den nächsten Rennen richtig was nach vorne geht. Das Ergebnis ist mir in dieser Hinsicht ehrlich gesagt egal. Trotz der Zahlen lasse ich mir die gute Stimmung heute nicht nehmen.“

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