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Vettel ohne Titel-Chance

Enttäuschung trotz gutem Rennen

Sebastian Vettel konnte sich nach dem Rennen in Austin nicht so recht über den unverhofften Podiumsplatz freuen. Obwohl die Chancen nur minimal waren, überwog die Enttäuschung über den verpassten WM-Titel.

Sebastian Vettel hatte eigentlich keine Chance. Nach dem geplanten Motorwechsel ging der Deutsche nur von Startplatz 13 in das Rennen in Austin. Doch kaum waren die Lichter der Startampel erloschen, legte der Ferrari-Pilot los wie die Feuerwehr. Schon nach einer Runde fand er sich auf Rang 7 wieder. Bis zum zweiten Boxenstopp in Runde 27 hatte er sich bereits auf Position 4 geschoben.

Mit frischen Reifen blies er nach dem Restart der Safety-Car-Phase richtig zur Attacke. In Runde 34 lag er nur wenige Sekunden hinter den beiden Mercedes. Und die mussten im Gegensatz zu Vettel noch einmal an die Box. Ein Reifenwechsel bei Rennspeed hätte Vettel somit an die Spitze geführt. Doch dann kamen Rosberg und Hamilton eine virtuelle und eine richtige Safety-Car-Phase zu Hilfe, in der die Silberfeile ohne großen Zeitverlust zur Box abbiegen konnten.

Vettel beklagt Safety-Car-Pech

"Ich denke unsere Strategie war die Richtige, vor allem wenn man bedenkt wo wir gestartet sind", analysierte der Heppenheimer anschließend. "Wir wollten unsere Titel-Chancen so lange wie möglich am Leben erhalten. Als das zweite Safety-Car kam, war diese Chance leider weg. Es ist schade, am Ende so zu verlieren. Aber bei so einem chaotischen Rennen hatten wir glaube ich alle mal mehr mal weniger Glück mit dem Timing."

Am Ende rollte Vettel mit nur einer halben Sekunde Rückstand auf Rosberg über die Linie. "Wenn man von Platz 13 aufs Podium fährt, dann ist das eigentlich ziemlich gut. So fühlt es sich aber nicht an", zuckte der Heppenheimer mit den Schultern. "Ich denke viel zurück an die Saison und an welcher Stelle wir was besser hätten machen können. Gerne hätte ich die WM noch länger offen gehalten und am besten in Abu Dhabi noch umgedreht."

Vettel wollte Hamilton nicht das Rampenlicht stehlen. "Heute ist der Tag von Lewis. Ich möchte ihm herzlich gratulieren. Ich kenne das Gefühl, das er jetzt hat. Das ist immer eine große Erleichterung, wenn man es endlich geschafft hat."

Kampfansage an Mercedes

Nur Trübsal blasen wollte der Vierfach-Champion aber auch nicht. Vettel gab eine kleine Kampfansage an die silberne Konkurrenz ab: "Insgesamt müssen wir zufrieden sein. Das Auto hat heute wieder sehr gut funktioniert. Wir haben die Erwartungen dieses Jahr übertroffen. Und wir wollen nächstes Jahr noch besser werden. Es sieht alles gut aus. Das Ziel ist der Titel mit Ferrari. Alle in der Fabrik sind hungrig."

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