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Vettel, Rosberg & Co. - der Tag der Deutschen

Richtig zufrieden ist keiner

Heidfeld & Vettel Foto: Daniel Reinhard 16 Bilder

Die fünf deutschen Piloten haben sich in Malaysia gleichmäßig über die gesamte Startaufstellung für das Rennen am Sonntag verteilt. So richtig zufrieden mit der Qualifikation ist allerdings keiner.

04.04.2009 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel fuhr wie in Melbourne die drittschnellste Runde, doch beim zweiten Rennen des Jahres wird der Red Bull-Pilot beim Start insgesamt zwölf Autos vor der Nase haben. Die Kollision mit Robert Kubica von Australien kostet ihn zehn Startplätze. Da wünscht man sich fast Regen. Red Bull hat im Gegensatz zu Brawn GP Erfahrung im Nasssen. "Wir sind in Jerez eine Rennsimulation im Regen gefahren."

Doch Vettel warnt: "Regen ist hier nicht Regen. Da fällt alles vom Himmel." Die Bestätigung kam eine Stunde nach Ende der Qualifikation. Ein Wolkenbruch ging über Sepang nieder, und es war dunkel wie die Nacht. Sollte es trocken bleiben, erwartet Vettel weniger Probleme mit der Sicht als beim Saisonauftakt: "Die Sonne steht hier nicht so tief am Abend. Deshalb ist die Sicht besser."

Nick Heidfeld:

Nick Heidfeld flog wie in Melbourne schon in der zweiten Runde aus der Qualifikation, Der BMW-Pilot klagte über Verkehr. "Nicht in meiner schnellen Runde, sondern davor beim Aufwärmen. Da kam Rubens Barrichello so schnell von hinten, dass ich zur Seite musste. Später hatte ich ihn vor mir und konnte nicht so schnell fahren wie ich wollte, um die Reifen in das Temperaturfenster zu bekommen. Das ist ärgerlich, denn die Strecke wurde immer schneller, und ich konnte das nicht nutzen."

Nach einem Vergleichstest am Freitag hatte sich Heidfeld für den Einsatz von KERS entschieden. "Die Simulationen waren nicht eindeutig. Deshalb wollte ich mein Gefühl befragen. Ich fühle mich wohler mit KERS. Es bringt ein paar Vorteile. Erstens, dass du zu Beginn deiner Qualifikationsrunde boosten kannst, zweitens den Start, drittens im Zweikampf."

Laut Heidfeld ist die Frage ob mit oder ohne KERS eine haarige Entscheidung: "Du kannst ganz gut simulieren, wie die Rundenzeiten sind, wenn du KERS an Bord hast und dabei aktivierst oder ausschaltest. Die Probleme beginnen, wenn du berechnen musst, wie das Auto reagiert, wenn die KERS-Elemente ausgebaut sind. Das verändert den Schwerpunkt des Autos, und dann sind die Konsequenzen schwer vorherzusagen."

Timo Glock:

Timo Glock belegt im Trainingsresultat Platz fünf, doch er wird beim GP Malaysia vom dritten Startplatz aus ins Rennen gehen. Die vor ihm platzierten Sebastien Vettel (Kollision Kubica) und Rubens Barrichello (Getriebewechsel) werden zurückgestuft. Trotzdem hadert Glock: "Ich bin mit meinem Qualifikationsversuch im dritten Abschnitt nicht zufrieden. Irgendwie bekam ich in der ersten fliegenden Runde mit den neuen Reifen kein Gefühl für den Grip."

Immerhin war der Samstag eine 180 Grad-Kehrtwende zum total verpatzten Freitagstraining. "Es war wie in Melbourne. Wir brauchen ziemlich lange, bis wir die optimale Abstimmung finden. Ich hatte unheimliche Probleme beim Reinbremsen in mittelschnelle Kurven. Die Setupänderungen über Nacht haben sich ausbezahlt, besonders im mechanischen Bereich."

Nico Rosberg:

Direkt neben Timo Glock geht am Sonntag Nico Rosberg aus der zweiten Startreihe ins Rennen. Trotzdem war der Williams-Pilot nicht ganz zufrieden: "Nach den guten Trainingszeiten war ich schon etwas enttäuscht. Wir sind einfach zu langsam. Heute waren die beiden Brawn und die Toyota schneller als wir." Allerdings hofft Rosberg, dass sich das mit der Weiterentwicklung des FW31 ändert: "Im Auto steckt noch viel mehr drin."

Für das Rennen macht sich Rosberg deshalb auch noch einige Hoffnungen: "Das Podium ist drin. Mit dem Sieg wird es wohl nichts. Dafür ist der Brawn zu stark." Rosberg ist froh, dass wenigstens die KERS-Autos aus dem Weg sind. "Die sind zu weit hinten und dürften kein Problem werden." Wegen der guten Ausgangsposition hofft Rosberg auf stabile Bedingungen: "Für das Rennen wüsche ich mir trockenes Wetter. Aber auch im Regen wären wir stark." Bei den Tests hatte der Williams schon einige Erfahrung bei Nässe gesammelt. "Wir wissen, wie wir das Auto umbauen müssen."

Adrian Sutil:

Trotz Platz 19 war Adrian Sutil am Ende des Tages nicht unzufrieden mit dem Qualifying: "Wir haben heute gut gearbeitet. Wir hatten keine Probleme und das war alles was im Auto steckt. Wir hätten es kaum besser machen können" Für das Rennen ist das Ziel wieder einmal einfach formuliert: "Ein gutes Rennen fahren und ins Ziel kommen." Auf den Geraden sei der Force India sehr schnell, was beim Überholen helfen könnte. "Alles ist möglich. Ich bin immer noch positiv gestimmt."

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