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Ferrari - Shield - GP England - Silverstone - Sebastian Vettel - 2017
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Ferrari - Shield - GP England - Silverstone - Sebastian Vettel - 2017 30 Bilder

Sebastian Vettel testet Shield

“Als würde man schielen”

Sebastian Vettel testete am Freitag in Silverstone als Erster den neuen Shield-Cockpitschutz – eine Runde lang. Denn er hatte das Gefühl, er würde damit schielen. Es war ein durchwachsener Tag für Ferrari.

Am Donnerstagabend (13.07.) versammelten sich bereits die Fotografen vor der Ferrari-Box, um erste Schnappschüsse vom neuen Cockpitschutz zu machen, der als Alternative für den Heiligenschein „Halo” gilt. Am Freitag erlebten die Zuschauer am Silverstone Circuit dann das sechs Kilogramm schwere Geschütz in der Praxis. Sebastian Vettel sollte den Schutzschild für drei Runden testen. Die Shield-Episode fiel allerdings kürzer aus.

Vettel wird schwindlig

“Wir hatten einen Run damit geplant, aber weil ich es nicht mochte, haben wir es wieder abgebaut”, sagte Vettel. „Mir ist etwas schwindlig geworden. Die Sicht nach vorne ist nicht sehr gut. Das liegt wohl an der Krümmung. Es verzerrt alles ein bisschen. Es war als würde man schielend durch die Gegend fahren.”

Viele Fans sind der Meinung: Das Shield ist im Vergleich zum Halo noch das kleinere Übel. Man fragt sich allerdings, warum dann nicht gleich eine komplett geschlossene Cockpit-Kanzel eingesetzt wird. Oder eben gar kein Schutz zum Einsatz kommt und man alles beim Alten belässt. Ein wichtiges Detail in der Diskussion um die Praktibilität des Shields: Das Aussteigen im Notfall. Die Fahrer müssen innerhalb von fünf Sekunden aus dem Cockpit aussteigen können – das besagt die Regel. “Das Ein- und Ausstiegen ist schwieriger”, sagt Vettel. „Aber daran muss man sich einfach gewöhnen.”

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Ferrari hat noch Probleme mit Balance

Neben dem Shield hat der Wahl-Schweizer aber noch ganz andere Sorgen. Vettel führt die WM derzeit zwar mit 20 Punkten Vorsprung vor Erzrivale Lewis Hamilton an. Und in Silverstone soll eine neue Motorausbaustufe im Qualifying rund zehn PS zusätzlich bringen. Der Tag lief aber durchwachsen. Am Vormittag war Ferrari dritte Kraft hinter Mercedes und Red Bull, am Nachmittag immerhin direkter Verfolger der Silberpfeile.

“Wir müssen und können uns noch etwas steigern”, meinte Vettel. „Heute war es etwas Auf und Ab für uns, aber es hat Spaß gemacht, hier zu fahren. Die schnellen Kurven sind etwas Besonderes und die Autos sind schneller als im vergangenen Jahr. Wir müssen uns aber noch verbessern, auch wenn das Auto zum Ende hin besser wurde. Mercedes sieht schnell aus, aber das ist auch keine Überraschung.”

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