Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Italien - Monza - 1. September 2017 sutton-images.com
Carlos Sainz - Toro Rosso - Formel 1 - GP Italien - Monza - 1. September 2017
Carlos Sainz - Toro Rosso - Formel 1 - GP Italien - Monza - 1. September 2017
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Felipe Massa - Williams - Formel 1 - GP Italien - Monza - 1. September 2017 103 Bilder

Vettel sieht Verbesserungsbedarf

„Vertrauen fehlt noch bisschen“

Nach den Eindrücken vom Trainingsfreitag erwartet die Fans in Monza ein weiteres spannendes Wochenende. Lewis Hamilton zeigte sich bereits sehr zufrieden. Sebastian Vettel sieht noch Verbesserungspotenzial.

Sebastian Vettel führt die WM-Wertung seit Saisonbeginn an. In Monza droht der Deutsche den Platz an der Sonne nach langer Zeit mal wieder zu verlieren. Mit einem Sieg würde Lewis Hamilton vorbeiziehen. Und im Freien Training begann das Wochenende für die Silberpfeil-Truppe schon mal äußerst vielversprechend. „Bei uns lief es heute richtig rund. Wir haben das Programm gut durchbekommen“, freute sich Hamilton.

Und so lagen am Ende in beiden Einheiten Mercedes-Fahrer vorne – erst Hamilton, dann Bottas. Doch Vettel ließ sich am Nachmittag nicht ganz abschütteln. Mit einem Rückstand von 0,120 Sekunden hing der WM-Spitzenreiter seinen Rivalen direkt im Nacken. Hamilton hat die rote Konkurrenz fest auf der Rechnung: „Es scheint wieder ziemlich eng zwischen Ferrari und uns zuzugehen. Ich erwarte, dass es ähnlich wie beim letzten Rennen aussehen wird.“

Vettel zieht durchwachsenes Fazit

Bei Vettel fiel das Tagesfazit nicht ganz so positiv aus: „Es sah ganz okay aus, aber es gibt noch viel zu tun“, grübelte der Heppenheimer. „Das war heute nicht ganz ideal. Wenn wir mit ihnen mithalten wollen, müssen wir uns noch verbessern. Aber wir reden hier nicht von einer Welt, die uns fehlt. Immerhin konnten wir viele Daten sammeln.“

Die ersten Ansatzpunkte hat der vierfache Weltmeister auch schon gefunden: „In Monza ist es wichtig, dass man Vertrauen ins Auto hat. Das fehlt noch ein bisschen. Gerade auf der Bremse können wir uns noch steigern, damit wir das Auto besser spüren und leichter ans Limit gehen können. Die Balance passt auch noch nicht ganz. Und wenn wir dann morgen noch ein bisschen aufdrehen können, dann sollte es noch ein gutes Stück vorangehen.“

Vettel will weiter lachen

Ganz sicher ist man bei Ferrari aber noch nicht, wo man selbst steht und wo die Konkurrenz steht: „Am Ende herrschte viel Verkehr und dann gab es auch die virtuelle Safety-Car-Phase. Da war es schwer die wahre Pace auszumachen. Ich erwarte keine großen Überraschungen. Wir wissen, dass sie stark sind. Das hat man ja auch in den vergangenen Jahren gesehen. Es ist eine Power-Strecke, wo sie immer gut ausgesehen haben. Wir haben uns aber auch verbessert.“

Dann nahm Vettel noch Stellung zur Kampfansage von Hamilton am Donnerstag. Der Brite hatte gesagt, er wolle, dass Vettel das Lachen vergeht. Darauf muss er aber wohl noch lange warten: „Egal was passiert, es wird ihm nicht gelingen“, erklärte Vettel mit breitem Grinsen. „Es ist natürlich immer etwas abhängig was am Tag passiert. Aber alles in allem haben wir einen guten Lauf und Spaß an der Arbeit.“

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