Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Österreich - 30. Juni 2016 sutton-images.com
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Fünf Plätze Strafe für Vettel

Metallteile im Getriebeöl

Der GP Österreich beginnt für Sebastian Vettel mit einer schlechten Nachricht. Der Ferrari-Fahrer verliert wegen eines Getriebewechsels fünf Startplätze. Dafür bekommt sein Ferrari-Motor mehr Power. Vettel ist überzeugt, dass er Mercedes am Red Bull-Ring unter Druck setzen kann.

Es ist schon die zweite Startplatzstrafe für Sebastian Vettel. Beim GP Russland musste der WM-Dritte wegen eines unplanmäßigen Getriebewechsels fünf Startplätze zurück. Die Kraftübertragung war bei der Kollision mit Teamkollege Kimi Räikkönen in China beschädigt worden. Jetzt trifft Vettel das Problem ein zweites Mal. Nach dem GP Europa entdeckten die Ferrari-Techniker Metallspäne im Getriebeöl. Der weitere Einsatz des Getriebes ist zu riskant. Ferrari entschied sich zum Tausch der Einheit. Für Vettel heißt es ein zweites Mal: fünf Startplätze zurück.

„Werden wieder näher an Mercedes dran sein“

Ansonsten blickt Vettel dem Rest der Saison optimistisch entgegen. „Wir werden in den nächsten Rennen Mercedes einen Kampf liefern.“ Ferrari rüstet schon beim GP Österreich auf. Ein modifizierter Verbrennungsmotor und neuer Sprit von Shell sollen das Leistungsdefizit zu Mercedes schließen. Es betrug nach Expertenmeinung ohnehin nur noch 10 PS.

Ferrari-Rennleiter Maurizio Arrivabene will den Einsatz eines Tokens offiziell noch nicht bestätigen. Man möge auf die Mitteilungen der FIA warten. Das klingt nicht wie ein Dementi. Vettel sagt zu dem Thema nur: „Wir haben nicht das beste Auto und nicht den besten Motor. Aber wir kennen unsere Schwächen und arbeiten daran. Ich bin überzeugt, dass wir in Österreich wieder viel näher an Mercedes dran sein werden als in Baku. So nahe wie in Montreal oder vielleicht noch näher.“

Reifenmanagement als Schwachstelle

Vettel sieht Ferrari weiterhin zwischen Mercedes und Red Bull. „Wir haben bislang von allen Teams die größten Fortschritte gemacht und sind drauf und dran, die Lücke zu Mercedes zu schließen.“ Einer der Schwachpunkte von Ferrari war bislang das Reifenmanagement. Vettel will das nicht abstreiten, sagt aber auch: „Irgendwann trifft es bei dem Thema jeden. Uns hat es in Barcelona erwischt. In Baku war Red Bull dran.“

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