Vettel und Webber xpb
Sebastian Vettel in Heppenheim
Sebastian Vettel in Heppenheim
Sebastian Vettel in Heppenheim
Sebastian Vettel und Mattias Ekström in Heppenheim 28 Bilder

Vetttel & Webber: Red Bull mit neuer Energie

"Nicht das Autofahren macht uns schlapp"

Mit dem Rennen in Spa ist die Sommerpause auch für die beiden Red Bull-Piloten beendet. Mit neuer Kraft gehen Mark Webber und Sebastian Vettel in den Meisterschaftsendspurt. Für den GP Belgien haben sich beide Titelaspiranten viel vorgenommen.

Für Red Bull kam die Sommerpause zum falschen Zeitpunkt. In Ungarn fuhren Sebastian Vettel und Mark Webber Kreise um die Konkurrenz. Die Verfolger hatten mehr als eine Sekunde Rückstand auf das deutsch-australische Doppel. Gerne hätte man direkt in Belgien an diese Leistung angeknüpft. Doch die vierwöchige Unterbrechung gab der Konkurrenz Zeit nachzudenken.

Red Bull tankt Kraft für das Saisonfinale

Aber auch im Red Bull-Camp hat man die freie Zeit sinnvoll genutzt. "Das wichtigste ist es, mich in der Pause von Flugzeugen und Hotels fernzuhalten", berichtet Webber über sein Entspannungsprogramm. "Im letzten Teil der Saison haben wir davon noch genug. Die Pause hilft den Fahrern dabei, sich wieder frisch zu machen - abseits von Reisen und Hotels. Es ist nicht das Autofahren, das uns schlapp macht", erklärt der Australier.

Auch Teamrivale Vettel hat die Batterien wieder aufgeladen. "Die lange Pause erlaubt ein durchgeplantes Trainingsprogramm. Wenn alle zwei Wochen ein Rennen wartet, ist es schwer die Kondition zu verbessern", erklärt der Tabellendritte. Aber auch Entspannung kam nicht zu kurz: "Im ersten Teil der Ferien habe ich versucht abzuschalten. In der zweiten Hälfte habe ich intensiv traininert, um mich gut auf das Saisonfinale vorzubereiten."

Red Bull mit Schwächen auf der Geraden

Erste Station des letzten Saisondrittels ist der GP Belgien. Im Vorjahr landete Vettel in den Ardennen immerhin auf Rang drei. "Wir waren sehr konkurrenzfähig, haben im Qualifying aber ein bisschen verloren", blickt der Deutsche zurück. In diesem Jahr sollte es ebenfalls gut laufen. Die Kurven sind schnell und fließend. "Die passen unserem Auto", ist sich Vettel sicher.

Der Vizechampion von 2009 warnt aber auch: "Unsere Schwäche sind die langen Geraden und die Bergaufpassagen. Wir wissen, dass es nicht leicht wird, aber ich bin optimistisch." Auch Webber reist mit großen Hoffnungen nach Spa. "Ich erwarte, dass wir hier gut abschneiden können. Ob es genauso gut läuft wie in Budapest ist die große Frage, aber ich weiß, dass unser Team bereit ist."

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