Vettel-Webber-Crash in Istanbul

Webber findet Überhol-Knopf nicht

Sebastian Vettel und Mark Webber Foto: xpb 29 Bilder

Wer denkt, dass zum Crash zwischen Mark Webber und Sebastian Vettel schon alles gesagt worden ist, der irrt. Wie erst am Rande des Grand Prix von Kanada herauskam, hatte ein Fauxpas Webbers entscheidenden Einfluss auf den Unfallhergang.

Viele Experten rätselten beim Blick auf die Fernsehbilder, wie der Red Bull von Sebastian Vettel in der 40. Runde von Istanbul so schnell an seinem Teamkollegen vorbeiziehen konnte. Nun lässt ein kurioses Detail das Duell in einem neuen Licht erscheinen.
 

Webbers Ingenieur warnte den Red Bull Pilot vor

Ingenieur Cairon Pilbeam hatte seinen Piloten Mark Webber vor dem Angriff mit einem versteckten Hinweis gewarnt. Anstatt - wie von der Teamleitung erwünscht - Webber zur erhöhten Vorsicht im Teamduell zu ermahnen, funkte der Ingenieur einen Tipp zur Abwehr ins Cockpit: "Du darfst den Überholknopf benutzen."
 
Doch warum konnte Vettel dann trotzdem so schnell auf der langen Geraden Richtung Kurve 12 am Australier vorbeipfeilen? Normalerweise gibt ein Druck auf den besagten Knopf die Maximaldrehzahl von 18.000/min frei und sorgt zusätzlich für die fetteste Benzingemischeinstellung. Eigentlich hätte Webber den Angriff mit der erhöhten Power abwehren müssen.

Konfusion bei Webber

Die Erklärung ist so einfach wie kurios: Webber fand vor lauter Aufregung den Überhol-Knopf nicht. Er hatte ihn in dieser Saison zuvor noch nie benutzt. Im Fahrerlager kursierte außerdem das Gerücht, dass Webber noch nicht einmal genau wusste, ob er den Knopf zur Aktivierung nur einmal oder dauerhaft drücken müsste. Die Konfusion im Cockpit hat sicher nicht dazu beigetragen, die Situation bei 310 km/h in Ruhe zu klären.
 

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