Sebastian Vettel

Für das Rennen hat Vettel einen Joker

F1 Grand Prix of Japan - Practice Foto: Mark Thompson 62 Bilder

Nach einem Unfall am Vormittag und dem dritten Platz am Nachmittag scheint Sebastian Vettel in Japan nicht zu dominieren. Schaut man jedoch etwas genauer hin, sieht man wie er die Konkurrenz dennoch deklassierte.

Sebastian Vettel erinnert immer wieder daran, dass Fehler passieren können. Und das ihm erst dann der zweite Titel gebührt, wenn er den noch fehlenden Punkt geholt hat. Als hätte er es gewusst. Während er schon vor seinem zweiten Titelgewinn von den Medien gefeiert wird, machte er im ersten Training zum GP Japan einen Fehler, rutschte von der Strecke und beschädigte dabei den Frontflügel und die Nase seines Red Bulls.

Vettel verpasst Bestzeit

"Heute morgen lief es nicht ganz optimal", erklärt Vettel. "Ich habe die Wand leicht touchiert und das verursachte einen kleinen Schaden. Das hat uns am Nachmittag etwas gekostet." Es war neben dem Ausrutscher im Rennen in Kanada und dem Abflug beim Training in Istanbul der einzige Lapsus von Vettel. Und ohne diese Aussetzer, wären seine Fahrkünste auch etwas unheimlich. "So etwas kommt vor", meint Vettel. "Es war ein unnötiger Fehler. Es war aber auch ein Wachrüttler, dass man jeden Moment konzentriert sein muss."

Im zweiten Training am Nachmittag konnte der Heppenheimer ebenfalls nicht um die Bestzeit kämpfen. Als er mit seinen neuen Reifen der Soft-Mischung auf die Strecke ging, machte ihm eine Gelbphase einen Strich durch die Rechnung. Das Fazit von Vettel: "Wir haben noch viele Hausaufgaben zu erledigen und müssen für morgen noch eine Schippe draufpacken. Es schaut richtig eng aus zwischen Ferrari, McLaren und uns."

Red Bull mit starkem Longrun

Im Rennen wird es vor allem um die Abnutzung der Reifen gehen. Suzuka ist dafür bekannt, die Reifen bis aufs Äußerste zu beanspruchen. Bei näherer Betrachtung der Longruns fällt auf, wie stark Red Bull in dieser Disziplin wirklich ist. Vettel drehte mehrere Runden im Bereich von 1.37 Minuten hintereinander. Button war zwar auf eine einzelne Runde mit beiden Mischungen schneller, humpelte auf langer Distanz aber mit Zeiten um 1.39 Minuten deutlich hinterher.

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