Jacques Villeneuve Trainingsgerät Erwin Göllner Daniel Reinhard
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Villeneuve Racing 2011 in der Formel 1?

Jacques Villeneuve plant eigenes F1-Team

Jacques Villeneuve will zurück in die Formel 1. Nachdem geplatzten Comeback bei Stefan GP, versucht es der Ex-Weltmeister jetzt mit einem eigenen Team. "Villeneuve Racing" ist einer von drei übrig gebliebenen Kandidaten für den 13. Startplatz für die Saison 2011.

Jacques Villeneuve meint es ernst mit seinem Comeback. Im Winter hatte der 39-jährige Kanadier ein intensives Trainingsprogramm aufgenommen und erreichte im Simulator seines Betreuers Erwin Göllner bereits wieder die Werte seiner aktiven Zeit.

Der Traum von der Rückkehr in den Formel 1-Zirkus nach dreieinhalb Jahren Pause platzte in letzter Minute. Stefan GP bekam keine Zulassung von der FIA. Der serbische Rennstall hatte sich mit zwei Toyota TF110, Jacques Villeneuve und Kazuki Nakajima für den 13. Startplatz im Formel 1-Feld beworben. Zwei Wochen vor Saisonbeginn kam aus Paris die Absage.

Villeneuve Racing kämpft um 13. Startplatz

Jetzt will es der Weltmeister von 1997 auf eigene Faust versuchen. Er hat sich nach Informationen von auto motor und sport bei der FIA unter der Bewerbung "Villeneuve Racing" für den 13. Startplatz beworben. Von ehemals fast zehn Bewerbern sind nur noch drei übriggeblieben.

Neben Jacques Villeneuve haben noch die amerikanische Cypher-Gruppe und ein dritter Rennstall die Hürden des neuen FIA-Ausleseprozesses genommen. Über den dritten Namen wird im Fahrerlager spekuliert. Einige sprechen vom Ex-GP2-Team Durango, andere davon, dass der spanische Euskadi-Rennstall von Joan Villadelprat doch nicht seine Bewerbung zurückgezogen habe.

Strenges Prüfverfahren der FIA

Nach der Pleite mit USF1 hat die FIA ihr Prüfverfahren deutlich verschärft. In einem ersten Schritt mussten die Kandidaten nachweisen, dass sie technisch in der Lage sind, ein Formel 1-Auto zu bauen. Die FIA-Prüfer wollten dabei auch von Villeneuve Racing eine bestehende Infrastruktur sehen.

Im nächsten Gang wurde der finanzielle Hintergrund abgeklopft. Die Bewerber mussten beim Weltverband eine bestimmte Summe entrichten. Daran scheiterte das ART-Team von Nicolas Todt. Der Sohn des Präsidenten sah sich außerstande, eine gesunde Finanzierung für die Jahre 2011 und 2012 vorzuweisen. Auf ein Himmelfahrtskommando wollte sich Todt junior nicht einlassen.

Bewerbung von Villeneuve Racing bislang geheim

Jacques Villeneuve hat bis jetzt alle Bedingungen erfüllt. Und er hat lange seine Bewerbung erfolgreich geheim gehalten. Nur wenige wissen, welche Geldgeber hinter dem Projekt "Villeneuve Racing" stecken und wer die Autos bauen soll. Der Firmensitz soll in England sein.

Jetzt wird eifrig über die Hintermänner gerätselt. Die Spekulationen reichen von Flavio Briatore und Pat Symonds bis zu einer Rekrutierung ehemaliger Arrows- und Super Aguri-Mitarbeiter. Vermutlich wird man sich gedulden müssen, bis die FIA ihre Wahl bekanntgibt. Eine Entscheidung darüber, ob Villeneuve Racing 2011 in die Formel 1 kommt, wird Ende Juli erwartet.

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