Vorschau GP Frankreich

Ferrari ohne Gegner

Foto: dpa

Es müsste schon ein kleines Wunder passieren, wenn der Sieger in Magny Cours kein rotes Auto führe. Die Konkurrenz ist vorerst mit sich selbst beschäftigt.

Bei McLaren-Mercedes und Williams-BMW herrscht große Aufbruchstimmung: Beide Teams starten mit neuen Autos zum Großen Preis von Frankreich. Bei den Testfahrten in Barcelona bewiesen die Silbernen, dass sie mit dem MP4-19B nun zumindest mit dem bisherigen Williams mithalten können. Williams zündet aber auf der Rennstrecke im französischen Niemandsland bei Nevers selbst bereits die zweite Stufe.

Hinter dem Cockpit ist der FW26 bis auf Motor und Getriebe komplett neu. Die Seitenkästen ähneln denen des Renault, die Kühler sind erstmals von BMW entworfen worden. Lufteinlässe, Unterboden und Motorabdeckung sind neu. Die Auspuffführung ist verändert. Der neue Williams, der aber weiterhin FW26 heißen wird, kommt ohne echte Testphase nach Magny Cours. Die Weißblauen haben so nicht nur den Ausfall von Vorjahressieger Ralf Schumacher zu verkraften - er wird von Marc Gené vertreten - sondern müssen auch mit Kinderkrankheiten am Auto rechnen. Das Gleiche gilt für McLaren.

Hoffen auf die Hitze

So scheinen wieder einmal BAR-Honda und Renault die erste Garde der Ferrari-Jäger zu bilden. Die mittelschnellen Kurven und Schikanen bevorteilen aber die abtriebsstarken und leicht beherrschbaren Ferrari. Den Renault fehlt beim Heimspiel nach wie vor Motorleistung und das Auto ist für die Kurven in Magny Cours etwas zu nervös.

Die Verfolger der Roten setzen ihre Hoffnung auf das Wetter. Sollte es am Renntag (4.7.) besonders heiß sein und Michelin wieder einmal eine geniale Gummi-Mischung für Backofen-Hitze entwickelt haben, ließe sich Ferrari und Bridgestone vielleicht in die Suppe spucken. Ansonsten darf sich die Formel 1 auf den neunten Saisonsieg von Michael Schumacher einstellen - oder vielleicht den ersten Jahres-Erfolg von Rubens Barrichello.

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