Pascal Wehrlein - GP Malaysia - Sepang - Formel 1 - Donnerstag - 28.9.2017 sutton-images.com
Pascal Wehrlein DTM 2013
Pascal Wehrlein Formel 3
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Wehrlein hofft auf F1-Verbleib

„Chancen stehen ganz gut“

Pascal Wehrlein hat die Hoffnung auf den Verbleib in der Formel 1 noch nicht aufgegeben. Die letzte Chance für den Worndorfer heißt Sauber. Nach Ansicht des Piloten stehen die Chancen nicht schlecht auf eine Vertragsverlängerung.

Die Presserunden von Pascal Wehrlein ähneln sich in letzter Zeit. Weil bei Sauber sportlich momentan nur wenig voran geht, konzentriert sich das Medieninteresse vor allem auf die persönliche Zukunft des Piloten. Und die Aussichten erscheinen von außen betrachtet nicht besonders rosig.

Letzte Hoffnung Sauber

Nach dem Singapur-Wochenende und der Verlängerung von Sergio Perez sind nun alle Cockpits bei Force India fest besetzt. Auch ein Wechsel zu Williams scheint für Wehrlein nicht in Frage zu kommen. Dort verhandelt man aktuell nur mit Paul di Resta, Robert Kubica und Felipe Massa, um das zweite Cockpit neben Lance Stroll zu besetzen.

Frederic Vasseur & Pascal Wehrlein - Sauber - F1 2017
Aktuell

Somit muss Wehrlein nun all seine Hoffnung auf den Verbleib bei Sauber konzentrieren. An die Tür des Schweizer Rennstalls klopft allerdings schon Charles Leclerc. Der Youngster aus Monaco darf in Malaysia immerhin schon mal das erste Training bestreiten. Sollte der Ferrari-Junior für 2018 einen Stammplatz bekommen, muss einer der aktuellen Einsatzfahrer gehen.

Teamchef Frederick Vasseur hatte zuletzt im Interview mit auto motor und sport bestätigt, dass Marcus Ericsson nicht automatisch im Team bleibt, nur weil der Rennstall schwedischen Investoren gehört. Auch Wehrlein erklärte in Malaysia, dass er sich noch Hoffnungen auf eine Vertragsverlängerung macht. Doch eine neue Entwicklung konnte er vor dem Sepang-Rennen noch nicht verkünden.

Wehrlein erwartet bald Entscheidung

„Es gibt immer noch nichts Neues. Aber ich denke, in den nächsten Wochen wird sich etwas entscheiden. Dieses Jahr werden wir nicht so lange warten müssen“, ist sich der Mercedes-Youngster sicher. Auf den Verbleib in der Formel 1 angesprochen, antwortete Wehrlein optimistisch: „Ich denke die Chancen stehen ganz gut.“

Zu sehr will sich der Pilot von der Hängepartie für 2018 nicht ablenken lassen. „Während der Saison versuche ich nur an die anstehenden Rennen zu denken. Natürlich werde ich immer informiert, wenn es neue Entwicklungen gibt. Toto (Wolff) sagt mir nach wichtigen Telefonaten Bescheid und natürlich tausche ich mich mit Fred (Vasseur) immer aus. Aber ich versuche das auszublenden. Ich werde auch nicht unruhig deswegen. Ich konzentriere mich nur auf das, was ich selbst beeinflussen kann.“

Singapur-Pleite nach Strategie-Poker

Auf die sportliche Situation hat Wehrlein aber momentan auch kaum Einfluss. „Wir liegen mehr als eine Sekunde hinter den anderen Teams vor uns. Selbst mit einem sehr guten Qualifying wird es da schwer, jemanden hinter sich zu lassen. Punkte sind aus eigener Kraft nicht drin“, zuckt der 22-Jährige mit den Schultern. Trotzdem versucht Wehrlein sich nicht runterziehen zu lassen: „Vielleicht gibt es ja durch ungewöhnliche Umstände nochmal irgendwo die Gelegenheit einen Punkt zu holen. Das wäre nochmal ein Highlight für uns.“

In Singapur gab es solch ungewöhnliche Umstände mit dem Regen am Start. Es klappte am Ende aber wieder nicht. Der Sauber mit der Startnummer 94 rollte mit zwei Runden Rückstand über die Ziellinie. Grund für die Pleite war ein fehlgeschlagener Strategiepoker: „Wir sind auf den Full-Wets gestartet, wollten uns dann einen Stopp sparen und direkt auf die Trockenreifen wechseln. Deshalb bin ich ewig lange draußen geblieben“, erklärt der Worndorfer.

„Aber die Strecke ist so langsam abgetrocknet und irgendwann war ich 6-7 Sekunden langsamer als die anderen auf Intermediates. Dann haben wir uns entschieden, auch auf die Inters zu wechseln und zwei Runden später dann auf die Slicks. Wir wollten was riskieren, aber es hat nicht funktioniert, wie man gesehen hat.“ In Malaysia gibt es vielleicht schon die nächste Chance im Regen. Kaum hatte Wehrlein seine Medienrunde beendet, goss es aus Kübeln aus den Wolken über dem Fahrerlager.

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