Pascal Wehrlein - Sauber - Formel 1 - Test - Barcelona - 9. März 2017 xpb
Stoffel Vandoorne - McLaren - Formel 1 - Test - Barcelona - 9. März 2017
Stoffel Vandoorne - McLaren - Formel 1 - Test - Barcelona - 9. März 2017
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Pascal Wehrlein legt zu im Sauber C36

„Fühle mich bereit“

Nach drei halben Tagen im Sauber C36 fühlt sich Pascal Wehrlein immer wohler in seiner neuen Umgebung. Am Donnerstag drehte er seine bislang schnellste Runde der Testfahrten. Zum Abschluss steht eine Rennsimulation auf der Agenda.

Pascal Wehrlein schießt sich langsam ein. Am Dienstag umrundete der ehemalige Manor-Pilot den Circuit de Barcelona-Catalunya in 1:23.336 Minuten. Am Mittwoch feilte er 0,336 Sekunden weg. Am Donnerstag (9.3.2017) flitzte er die 4,655 Kilometer im Sauber C36 in 1:22.347 Minuten ab. Es war die 30. von insgesamt 47 Runden am vorletzten Tag der Übungsfahrten vor dem Saisonstart in Melbourne.

Wehrlein scheut Vergleiche mit der Konkurrenz

Die Rundenzeit gelang Wehrlein im Zuge eines Quali-Runs auf Ultrasofts. „Ich fühle mich immer wohler im Auto, arbeite mich immer besser ein und verinnerliche alle Prozesse, wie zum Beispiel die Starts. Ich würde sagen, es war heute der erste Tag, an dem ich wirklich eine richtig gute Leistung abgerufen habe. Nach heute fühle ich mich bereit.“

Wehrlein landete auf dem neunten Rang. Vergleiche zur Konkurrenz will er nicht ziehen. „Die anderen haben ihre schnellsten Runden am Morgen gedreht. Wir am Nachmittag. Da herrschen andere Bedingungen.“ Dennoch: Es sieht ganz danach aus, als ob Sauber das langsamste Auto im Feld gebaut hat. Momentan scheint der Rennstall aus Hinwil darauf angewiesen zu sein, dass der Honda-Motor den McLaren lahmlegt, um nicht das Schlusslicht zu sein.

Aber, wenn wundert es? Finanzielle Probleme verzögerten im Vorjahr die Entwicklung des neuen Autos. Das 2017er Projekt fuhr Sauber erst ab Juni/Juli mit voller Kraft. Da hatten andere schon Monate Vorsprung. Und Entwicklungszeit ist in der Formel 1 gleichzusetzen mit Rundenzeit. Jeden Monat finden die Ingenieure ein paar Zehntel. Einen Glückstreffer hat Sauber nicht gelandet. Am 2016er Ferrari-Motor allein liegt es nicht. Auch das Chassis hat Defizite.

Zum Testabschluss am Freitag splittet Sauber erneut das Programm: Marcus Ericsson fährt am Morgen, Wehrlein am Nachmittag. Für den Neuzugang steht eine Renndistanz auf der Agenda. Wehrlein würde sich auch einen ganzen Tag im Auto zutrauen. „Sonst bräuchte ich gar nicht an Melbourne denken.“

Seine Rückenverletzung ist ausgeheilt. Die neuen Autos beschreibt der DTM-Champion von 2015 als giftiger. „Wenn das Auto in Highspeed-Kurven mal übersteuert, ist es schwer zu halten. Dann musst du unglaublich schnell reagieren, um es einzufangen.“ Das berichteten auch die anderen Fahrer.

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