Pascal Wehrlein - Sauber - GP Bahrain 2017 - Qualifying xpb
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Valtteri Bottas - Mercedes - GP Bahrain 2017 - Qualifying
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Wehrlein meldet sich zurück

Sauber-Pilot hat noch Schmerzen

Pascal Wehrlein beeindruckte das Fahrerlager. Nach zwei Rennen Pause meldete sich der Sauber-Pilot mit einem Top-Qualifying zurück. Ganz schmerzfrei ist Wehrlein noch nicht.

Sauber-Technikchef Jörg Zander hatte Hoffnung. „Ich glaube, wir können es in den zweiten Quali-Teil schaffen.“ Eine halbe Stunde später bestätigte sich der Eindruck. Pascal Wehrlein brauste mit dem Sauber C36 ins Q2. Und das bei seinem Comeback, nachdem er die Rennen in Australien und China noch auslassen musste. Der Trainingsrückstand nach einer Rückenverletzung war zu groß.

In Bahrain meldete sich der DTM-Champion von 2015 zurück. „Er hat auf spektakuläre Art zurückgeschlagen“, freute sich Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Wehrlein selbst hatte ebenfalls nur Positives zu vermelden. „Mit jeder Runde lerne ich die Abläufe im Team und mit dem Auto besser. Es ging von Session zu Session aufwärts. Das Qualifying lief super für mich.“

Sauber führt Setup-Änderung zu Erfolg

Es reichte für den 13. Rang in der Endabrechnung. „Wir haben mehr herausgeholt, als wir erwartet hatten.“ Wehrlein führte den Aufstieg in den zweiten Qualifikations-Teil auf Verbesserungen am Setup zurück. Sauber trimmte den C36 für die vier langen Geraden auf weniger Topspeed und opferte dafür etwas an Anpressdruck. Das Qualifying bestätigte, dass der Schweizer Rennstall in die richtige Richtung gedacht hat. Wehrlein brauste mit 329,1 km/h durch die Lichtschranke. Am Freitag war das blaue Auto noch langsamer auf der Gerade.

Den Teamkollegen bügelte Wehrlein in der Qualifikation um über eine halbe Sekunde. Marcus Ericsson hatte im dritten Training noch über Fehlzündungen des 2016er Ferrari-V6 geklagt. Im Qualifying waren die Probleme aber behoben. Ericsson kam einfach nicht auf die notwenige Geschwindigkeit. „Das war ein enttäuschendes Qualifying für mich. Ich konnte nicht das Maximum aus dem Auto herausholen, aber auch das gehört zum Motorsport dazu“, erklärte der Schwede.

Wehrlein vernahm den großen Abstand, beteuerte allerdings, nicht auf den Teamkollegen zu schauen. „Es wäre schlecht für mich, wenn ich nach rechts und links blicke. Ich muss jetzt das Beste aus meiner Situation machen.“ Für das Rennen rechnet der Sigmaringer mit mehr Schwierigkeiten. Weil sein Sauber eher auf eine Runde besser arbeitet als über die Distanz. „So waren zumindest unsere Erfahrungen in den ersten beiden Rennen. Aber ich selbst bin ja noch kein ganzes Rennen gefahren.“

Ganz beschwerdefrei ist Wehrlein noch nicht. „Ich spüre meine Verletzung noch beim Einsteigen und vor allem beim Aussteigen. Das kann noch ein halbes Jahr so gehen. Aber im Auto stört es mich nicht.“ Die 57 Runden des GP Bahrain glaubt Wehrlein durchzustehen. „Da habe ich keine Bedenken.“

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