Pascal Wehrlein - DTM - 2018 Wilhelm
Pascal Wehrlein DTM 2013
Pascal Wehrlein Formel 3
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Trennung von Mercedes

Wehrlein muss es alleine richten

Pascal Wehrlein und Mercedes gehen künftig getrennte Wege. Wie der Hersteller am Rande des Grand Prix von Singapur bekanntgab, wird der auslaufende Vertrag mit dem Junior-Piloten nicht mehr verlängert.

Nach seinem DTM-Titel im Jahr 2015 schien Pascal Wehrlein der aufstrebende Star des deutschen Motorsports zu sein. Der Sprung in die Formel 1 war für den jüngsten DTM-Champion aller Zeiten reine Formsache, doch in der Königsklasse stockte die Entwicklung dann plötzlich.

In nicht konkurrenzfähigen Autos von Manor (2016) und Sauber (2017) fuhr der junge Worndorfer abseits der Kameras zumeist weit hinterher. Nur selten bot sich die Chance, das Talent zu zeigen. Und so musste Wehrlein trotz einiger Achtungserfolge vor der Saison 2018 wieder den Schritt zurück in die DTM machen.

Mercedes-Stempel hilft nicht

Als Ersatz- und Simulatorfahrer für das Mercedes Formel-1-Team hielt der 23-Jährige zwar immer noch festen Kontakt zur Königsklasse, doch weil im zweiten DTM-Anlauf die Erfolge ausblieben, empfahl sich der Youngster nicht gerade für eine Rückkehr in die Top-Liga.

Pascal Wehrlein - DTM - 2018
Wilhelm
Wehrlein in Wartestellung: Öffnet sich in der Formel 1 doch noch eine Tür?

Zudem kämpft Wehrlein genau wie seine Kollegen Esteban Ocon und George Russell mit dem Stempel des Mercedes-Juniorpiloten. Das schränkt die Suche nach einem Cockpit in der Formel 1 extrem ein. Teams von Red Bull und Ferrari scheiden von vornherein als Anlaufstellen aus. Da bleiben nicht mehr viele Alternativen.

Deshalb haben Mercedes und Wehrlein nun nach sechs gemeinsamen Jahren beschlossen, die Verbindung zu trennen. „Mein Vertrag mit Mercedes läuft am Ende der Saison 2018 aus und wir haben gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen. Ich sehe mich nach neuen Herausforderungen und Möglichkeiten um und spreche im Moment mit anderen Teams über ein Cockpit für die nächste Saison“, erklärte der Pilot zu der Entscheidung.

Wehrlein alleine auf Cockpit-Suche

Mercedes-Sportchef Toto Wolff bedauert, dass es nicht möglich war, dem Schützling eine langfristige Perspektive zu bieten: „Leider konnten wir Pascal kein konkurrenzfähiges Cockpit für das nächste Jahr anbieten. Deshalb haben wir in seinem besten Interesse gemeinsam mit Pascal entschieden, unsere Zusammenarbeit nicht zu verlängern. Das soll ihm die bestmögliche Chance geben, andernorts eine Möglichkeit zu finden, die seinem Talent entspricht.“

Die Trennung zu diesem späten Zeitpunkt des Jahres macht die Suche nach einem neuen Job aber auch nicht gerade einfach für Wehrlein. Viele Cockpits sind nicht mehr frei. Auf Nachfrage erklärten sowohl Toro Rosso als auch HaasF1, wo noch Plätze für 2019 frei sind, dass Wehrlein zumindest momentan kein Thema sei.

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