Pascal Wehrlein - Sauber - Formel 1 - Test - Barcelona - 7. März 2017 sutton-images.com
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Wehrlein fährt schmerzfrei

„Erste Rennen werden hart“

Pascal Wehrlein ist mit einer Woche Verspätung in den Testbetrieb eingestiegen. Nach den ersten 47 Runden im neuen Sauber C36 konnte der Pilot Entwarnung geben. Der Rücken hielt ohne Probleme durch.

Vor dem Start in die zweite Testwoche hatte Sauber eigentlich angekündigt, dass Pascal Wehrlein den kompletten Dienstag (7.3.2017) im Auto sitzt. Doch am Ende musste der Worndorfer schon in der Mittagspause aussteigen. „Wir haben heute früh entschieden, dass ich nur einen halben Tag mache. Auf dem Plan standen 140 Runden und es war mein erster Einsatz. Wir wussten nicht, wie gut der Rücken durchhält. Da haben wir den Plan etwas geändert“, begründete der Sauber-Neuzugang am Abend die Entscheidung.

Wehrlein fährt ohne Schmerzen

Mit Problemen am Rücken hatte die Umstellung des Plans nichts zu tun. Die Verletzung, die sich Wehrlein beim Unfall im Rahmen des Race of Champions Ende Januar zugezogen hatte, behinderte ihn nicht mehr. Der erste halbe Tag lief wie erhofft. „Natürlich fühlt man sich nach dem ersten Tag etwas schlapp. Aber ich habe keine Schmerzen. Es war das Wichtigste, dass der Rücken keinen Ärger macht. Morgen früh sitze ich wieder im Auto“, zeigte sich der Pilot zufrieden.

In der Früh begann Wehrlein mit Aero-Tests. Die Ingenieure sammelten Daten zum neuen Bargeboard. Dann steigerte der Deutsche langsam das Tempo. Dass sich Wehrlein am Ende auf Rang 11 des Klassements wiederfand, hatte nichts mit dem Rücken zu tun: „Ich habe nur ein bisschen aufgepasst, weil wir heute neue Teile am Auto hatten. Für die gibt es noch kein Ersatz. Ich wollte das Auto nicht beschädigen, sonst wäre die ganze Testwoche umsonst gewesen.“

Wehrlein gab zu, dass er sich an die neuen 2017er Autos erst noch gewöhnen muss. „Weil die Autos bereiter geworden sind, fährt man zum Beispiel zu Beginn mehr auf die Randsteine als früher. Aber es fühlt sich gut an. Man mekt direkt, dass sie schneller und schwieriger zu fahren sind. Je schneller die Kurven sind, desto mehr spürt man den zusätzlichen Abtrieb.“

Wehrlein muss schnell lernen

Viel Zeit bekommt der ehemalige Manor-Pilot nicht, um sich an seinen neuen Dienstwagen zu gewöhnen. Am Mittwoch sitzt Wehrlein noch einmal einen halben Tag im Auto. Ende der Woche soll noch eine weitere Session dazukommen. Reicht das aus, um in Melbourne schon 100 Prozent zu geben?

„Mal sehen. Stand heute brauche ich noch mehr Zeit, um mich an das neue Auto zu gewöhnen und das Maximum rauszuholen. Aber nach zwei Tagen im Auto hat man schon mal ein gutes Level“, gibt sich Wehrlein zuversichtlich.

„Die ersten Rennen werden sicher etwas hart. Alles ist neu für mich: das Team, das Auto, der Motor, die Reifen. Man wird zu Beginn spüren, dass ich zwei Tage weniger habe. Da wird etwas fehlen. Aber nach ein paar Rennen sollte ich wieder dort sein, wo ich sein will.“

Für Wehrlein ist das zweite Formel 1-Jahr besonders wichtig. 2018 läuft der Vertrag von Valtteri Bottas im Werksteam aus. Der Junior denkt aber noch nicht an die mögliche Beförderung zu Mercedes. „Ich konzentriere mich nur auf dieses Jahr. Ich bin jetzt ein Sauber-Pilot und will meine beste Leistung für das Team zeigen. Dann sehen wir, was für nächstes Jahr möglich ist. Da kann alles passieren.“

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Pascal Wehrlein wird beim Auftakt in die zweite Testwoche im Sauber sitzen.

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