Pascal Wehrlein - GP Abu Dhabi 2016 Wilhelm
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Wehrlein stellt klar

„Es ist noch nichts unterschrieben“

Pascal Wehrlein hat in Abu Dhabi klargestellt, dass er noch keinen Vertrag für 2016 unterschrieben hat. Mit dem Einzug in die zweite Qualifying-Runde betrieb der Manor-Pilot aber Werbung in eigener Sache.

Pascal Wehrlein lässt sich die Enttäuschung über die ausgebliebene Beförderung zu Force India nicht anmerken. In Abu Dhabi beantwortete der Worndorfer geduldig alle Fragen der Journalisten. Und die wollten natürlich wissen, wie es mit dem Mercedes-Junior weitergeht. Doch viel konnte der Pilot nicht zur Aufklärung beitragen.

Wehrlein noch ohne Cockpit für 2017

„Es gab Gerüchte, dass ich schon etwas unterschrieben habe. Aber das ist nicht der Fall. Es gibt Gespräche mit den beiden Teams, die noch ein offenes Cockpit haben – Sauber und Manor – aber noch habe ich keinen sicheren Platz für nächstes Jahr“, informierte Wehrlein über die aktuelle Situation.

Auf die sportliche Leistung hat der Eiertanz um seinen 2017er Vertrag aber offenbar keine Auswirkungen. In Abu Dhabi empfahl sich Wehrlein für größere Aufgaben. Mit Startplatz 16 übertraf der Youngster sogar die eigenen Erwartungen. „Ich bin natürlich sehr happy mit dem Qualifying. Diese Strecke passt uns eigentlich nicht so vom Layout. Aber das Team hat einen unglaublich guten Job gemacht“, gab der Fahrer das Lob weiter.

Aber auch mit der eigenen Leistung war Wehrlein zufrieden. „Meine Runden waren sehr gut. Mehr konnte ich wirklich nicht herausholen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt im Auto. Gestern war ich noch nicht so glücklich mit der Abstimmung. Da haben wir neue Teile ausprobiert, die leider nicht so gut funktioniert haben. Heute war es viel besser.“

Wehrlein hofft noch auf Punkte-Chance

Wehrlein liebt es nach eigener Aussage unter Flutlicht zu fahren. „Da fühlt sich alles irgendwie schneller an.“ Und auch im Rennen würde er gerne Highlights setzen. „Positiv ist vor allem, dass wir vor Sauber stehen. Das ist wichtig, wenn vorne etwas passiert. Wir würden dann mehr Punkte machen als sie.“

Obwohl das Auto am Freitag auf den Longruns noch nicht überzeugte, gibt sich Wehrlein optimistisch. „Das Auto hat sich jetzt ganz anders angefühlt. Ich bin zuversichtlich, dass es auch morgen gut funktioniert.“

In wieweit sich die guten Leistungen auf die Arbeitsplatzsuche für 2017 auswirken, konnte der Rookie nicht sagen. „Ich bin jetzt zum vierten Mal in der zweiten Saisonhälfte ins Q2 gekommen. Ich kann nicht mehr machen, als meine Leistung auf der Strecke abzuliefern. Ich konzentriere mich einfach auf mich selbst. Die Situation ist nicht einfach für mich. Aber ich versuche, weiter hart mit dem Team zu arbeiten. Alles andere liegt nicht in meiner Hand.“

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