Letztes F1-Rennen für Wehrlein?

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Pascal Wehrlein - Sauber - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 23. November 2017 Foto: sutton-images.com 36 Bilder

Die Zukunft von Pascal Wehrlein ist weiter offen. Auch wenn die Chance auf ein Stammcockpit in der Formel 1 gering scheinen, will der Youngster die Hoffnung noch nicht aufgeben.

In Abu Dhabi geht die Formel 1-Saison 2017 in ihre letzte Runde. Das Finale in der Wüste könnte auch für Pascal Wehrlein das vorerst letzte Rennen in der Königsklasse sein. Doch von Abschiedsstimmung ist beim 23-Jährigen Sauber-Piloten noch nichts zu spüren. „Daran habe ich noch gar nicht gedacht, dass es das letzte Rennen sein könnte“, erklärte der Worndorfer trotzig.

Doch trotz ordentlicher Leistungen und der Unterstützung von Mercedes scheinen die Tage in der Formel 1 gezählt. Bei Sauber rangeln sich Marcus Ericsson und die beiden Ferrari-Junioren Charles Leclerc und Antonio Giovinazzi um die beiden Plätze. Wehrlein gibt zu, dass er seine Zukunft eher bei einem anderen Team sieht.

Letzte Chance Williams

Die Alternative heißt Williams. Doch auch beim britischen Traditionsteam ist Wehrlein nicht der erste Kandidat in der Schlange. Als Ersatz für Felipe Massa befindet sich Robert Kubica aktuell in der Pole Position. Nur wenn der Krakauer beim Test in Abu Dhabi in der Woche nach dem Finale eine schlechte Figur macht, droht das große Comeback noch zu scheitern.

Für den Fall hat sich auch Sergey Sirotkin mit Hilfe seiner Sponsoren in Stellung gebracht. Der Russe hat sich ebenfalls einen Platz bei den Testfahrten erkauft und hofft, Kubica dabei in den Schatten zu stellen. Mit Daniil Kvyat ist noch ein weiterer Russe auf der Liste bei Williams, dessen Chancen höher eingestuft werden, als die von Wehrlein.

Wehrlein will Hoffnung nicht aufgeben

Der Mercedes-Junior will sich mit seinem Schicksal aber offenbar nicht abfinden. Die Hoffnung auf ein Stammcockpit für 2018 sei nach wie vor da. „Es ist für mich nicht vorstellbar, nächstes Jahr keine Rennen zu fahren. Und natürlich am liebsten in der Formel 1“, erklärte der Deutsche am Rande des Grand Prix von Abu Dhabi.

Die Verhandlungen für Wehrlein führt nach wie vor Toto Wolff, dessen Spielraum in diesem Fall aber begrenzt ist. Der Mercedes-Sportchef hatte bereits vor einigen Wochen erklärt, dass der Junior-Pilot in seinem dritten Formel 1-Jahr nicht mehr auf die Unterstützung angewiesen sein sollte. Deshalb hat Wehrlein mittlerweile auch selbst den Kontakt zu Williams aufgenommen, um seine Chancen zu verbessern.

DTM und Testfahrer-Job als Plan B?

Wie weit ein Plan B schon ausgearbeitet ist, sollte es nicht mit dem Formel 1-Cockpit klappen, wollte der DTM-Champion von 2015 noch nicht verraten. Vorstellbar wäre ein Wechsel zurück in die Tourenwagen-Serie oder der Job des F1-Testfahrers bei Mercedes. Oder eine Kombination der beiden genannten Jobs.

Wehrlein hofft zumindest auf eine schnelle Entscheidung: „Am liebsten ist einem natürlich, dass man vor dem letzten Rennen weiß, was man macht. Dann kann man sich darauf vorbereiten. Aber die letzten beiden Jahre dauerte es auch immer bis zum Januar oder Februar. Da fällt die Vorbereitung dann etwas kürzer aus.“

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