Wer fährt bei Sauber in der Formel 1-Saison 2017?

Sechs Fahrer zur Auswahl

Pascal Wehrlein - Manor - Felipe Nasr - Sauber - GP USA 2016 Foto: sutton-images.com 48 Bilder

Bei Sauber ist noch ein Cockpit für die Saison 2017 offen. Um das bewerben sich sechs Fahrer. Mit und ohne Geld. Die besten Aussichten hatte bis zum Rosberg-Rücktritt Pascal Wehrlein.

Sauber hat noch ein Cockpit frei. Marcus Ericsson ist gesetzt. Der Platz von Felipe Nasr wackelt. Obwohl der Brasilianer genaugenommen der beste Sponsor des Schweizer Rennstalls ist. Sein 9. Platz beim GP Brasilien macht das Team um rund 15 Millionen Dollar reicher. Doch jetzt kommt nichts mehr dazu. Sein Sponsor Banco do Brasil hat vorläufig alle Zahlungen eingestellt. In Brasilien werden gerade über 400 Bankfilialen geschlossen. Da ist es schwer vermittelbar, Geld in die Formel 1 zu stecken.

Damit sind die Chancen von Nasr auf einen Verbleib im Team drastisch gesunken. Obwohl die neuen Besitzer klarstellen, dass man nicht unbedingt auf eine Mitgift der Fahrer angewiesen wäre. Der Rennstall ist gesund finanziert.

Wehrlein auch ohne Mercedes-Motor auf der Pole

Im Moment hat Sauber freie Auswahl unter 6 Piloten. Mit und ohne Sponsorgeld. Der Platz bei Sauber ist aus zwei Gründen attraktiv. Sauber baut nach der Übernahme durch die Schweden sein Technik-Team wieder auf. Es drücken keine Existenzsorgen mehr. Bei Manor sind die Cockpits womöglich davon abhängig, wer das Team übernimmt. Es ist also ein Risiko-Spiel auf Manor zu warten.

Die Pole Position auf der Bewerberliste bei Sauber hatte eigentlich Pascal Wehrlein. Dann kam der Rücktritt von Nico Rosberg dazwischen. Jetzt winkt vielleicht ein Mercedes-Cockpit. Wehrlein fühlt sich bereit für die große Aufgabe. Für Sauber könnte der Mercedes-Schützling von seinem Arbeitgeber eine Leihgabe von rund drei Millionen Dollar mitbringen. Spekulationen, dass ab 2018 Mercedes-Motoren mit im Gepäck sein könnten, sind aus der Luft gegriffen. Es ist viel wahrscheinlicher, dass Sauber in zwei Jahren mit Honda-Motoren fährt.

Esteban Gutierrez bietet sich mit eigenem Geld an. Angeblich rund 7 Millionen Dollar. Die Familie kann es sich leisten. Sie hat vor Jahren Anteile an einem Stahlkonzern verkauft. Auch Pastor Maldonado ist wieder auf dem Markt. Mit einer zweistelligen Millionensumme. Bei dem Venezolaner muss man sich allerdings fragen, woher das Geld kommt. Sein Land ist fast pleite. Da schwingt die Sorge mit, dass Maldonados Geld unter Umständen aus dubiosen Quellen stammt.

Auch Rio Haryanto winkt mit Geld. Doch wie viel kann der Indonesier garantieren? Haryanto ist schon in diesem Jahr mitten in der Saison der Nachschub ausgegangen. GP2-Vizemeister Antonio Giovinazzi bringt nur gute Empfehlungen von Ferrari mit. Der Italiener soll auch noch Chancen bei Manor haben. Sein GP2-Sponsor steht auf der Liste der möglichen Investoren des englischen Rennstalls.

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