FOTA-Sitzung in Malaysia

Whitmarsh bleibt FOTA-Vorsitzender

Whitmarsh GP Malaysia 2011 Formel 1 Foto: xpb 49 Bilder

Bei einem Treffen der Teamvereinigung FOTA am Sonntagmorgen in Sepang wurde McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh als Vorsitzender bestätigt. Die gemeinsame Kostenreduzierung bleibt laut Sauber-Teammanagerin Monisha Kaltenborn aber eine Herausforderung.

Vor dem Rennen zum Grand Prix von Malaysia traf sich die Teamvereinigung FOTA am Sonntagvormittag, um einige Kernfragen zu besprechen. Dazu gehörte unter anderem auch die neue Personalplanung. McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh bleibt der FOTA als Vorsitzender erhalten, sein Stellvertreter wird Renault-Teamchef Eric Boullier. Christian Horner, Teamchef von Red Bull, bleibt der Vorsitzende der Sportreglement-Arbeitsgruppe. Ferrari-Technikchef Aldo Costa übernimmt neuerdings die Leitung der Technik-Arbeitsgruppe.

Vierzylinder steht zur Diskussion

Neben der Personalbesetzung stehen bei der Fota auch die weitere Kostenreduzierung und das Concorde Agreement auf der Agenda. Die Teams einigten sich zwar schon auf eine Kostenreduzierung, offenbar gibt es aber noch einige weitere Punkte zu besprechen. "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir zum ersten Mal in der Geschichte der Formel 1 eine Kostenreduzierung umsetzen", gibt Sauber-Teammanagerin Monisha Kaltenborn zu Bedenken. "Für uns als Team im Mittelfeld ist es wichtig, den Erhalt des Teams zu sichern und gleichermaßen die Attraktivität und den Glamour der Formel 1 beizubehalten."

Zur Diskussion steht momentan vor allem der für die Saison 2013 vorgesehene Vierzylinder-Reihenmotor mit Turbolader, Direkteinspritzung und Kers. Im Gegensatz zur FIA spricht sich Formel 1-Boss Bernie Ecclestone für den Fortbestand des V8-Motors aus. "Auf der einen Seite unterstützen wir eine innovative Technologie, auf der anderen Seit muss sie aber auch erschwinglich sein. Da muss man eine Balance finden", meint Kaltenborn.

Die Zeit drängt

Welche der beiden Motorenvarianten die besseren Chancen besitzt, vermag Kaltenborn nicht zu beurteilen. "Wir haben als Kundenteam momentan noch zu wenige Informationen, um sich für das eine oder andere auszusprechen", sagt sie. Die Schweizer sind dabei auf ihren Motorenlieferant Ferrari angewiesen. Fest steht jedenfalls: "Es wird zeitlich sehr knapp." Die Planungen bei den meisten Motorenherstellern laufen bereits.


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