Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 28. März 2014 ams
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Wieder Ärger mit FIA-Sensor

Red Bull hielt sich an FIA-Order

Erneut hat an Daniel Ricciardos Red Bull der Durchflussmengen-Sensor der FIA nicht funktioniert. Diesmal erlaubte die Rennleitung Red Bull nach eigenen Messungen zu fahren. Allerdings nur mit dem Korrekturfaktor der FIA. Red Bull hielt sich brav daran. Inzwischen gibt es eine Theorie, warum es immer die gleichen Autos trifft.

Daniel Ricciardo kann das Wort Benzin-Durchflussmengen-Sensor nicht mehr hören. Nach dem Drama beim GP Australien, das ihn den zweiten Platz gekostet hat, trat im ersten Training am Freitag erneut ein Schaden auf. Red Bull baute für den Nachmittag einen neuen Sensor ein, der bis zum Abschlusstraining leidlich funktionierte. Die FIA stellte wie üblich die Abweichung zum eigenen Sensor fest und bestimmte daraus den sogenannten Offset-Faktor. Für den Fall, dass der offizielle Sensor im Rennen wieder aussteigt.

Red Bull akzeptierte Korrekturfaktor

Als Red Bull den Motor in Ricciardos Auto nach der Freigabe aus dem Parc fermé anließ, stellte sich der Sensor tot. Trotz eines Neustarts des Systems lieferte das offizielle Messgerät auch in den Runden zum Startplatz keine Messwerte. Das gleiche passierte im Lotus von Pastor Maldonado.
 
Die FIA erlaubte beiden Teams daraufhin, ihren eigenen Messungen zu vertrauen. Allerdings nur mit dem im Training ermittelten Korrekturfaktor. Diesmal fügte sich Red Bull der Anweisung. Dabei war besagter Korrekturfaktor fast so groß wie in Melbourne. Am Ende spielte es keine Rolle. Weder Ricciardo, noch Maldonado sahen die Zielflagge.

Wurden Sensoren vom Team beschädigt?

Die Häufung der Probleme im Red Bull von Ricciardo, in den Lotus und im Training auch bei beiden Toro Rosso erhärtete Verdachtsmomente der Experten. In 95 Prozent aller bisher protokollierten Fälle handelt es sich um Autos mit Renault-Motoren aus den drei genannten Teams. Eine Theorie könnte sein, dass der Renault V6-Turbo bestimmte Geräuschfrequenzen produziert, die den Ultraschall-Sensor stören.
 
Wahrscheinlicher aber ist, dass Manipulationen an den Sensoren selbst zu einer Beschädigung geführt haben. Die drei Teams haben die Anschlüsse des 300 Gramm schweren Sensors aus Gründen des leichteren Einbaus modifiziert. Es ist denkbar, dass dabei der empfindliche Glaskörper im Inneren der Mess-Sektion beschädigt wurde. Das kann nur zu einem Schluss führen: Die Sensoren müssen so eingebaut werden, wie sie angeliefert werden. Auch wenn sie Eigentum des Teams sind.

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