Wieder keine Punkte für Sauber

Ungarn war für die Formel 1-Truppe von Peter Sauber 2003 keine Reise wert. Nick Heidfeld rauschte mit Platz neun beim ungarischen WM-Lauf knapp an den Punkterängen vorbei, Heinz-Harald Frentzen blieb ohne Sprit am Streckenrand liegen.

"Dieses Resultat ist nicht wirklich toll", gestand Teamchef Peter Sauber. "Aber Nick hat im Rennen bewiesen, dass wir beim Chassis deutliche Fortschritte gemacht haben."

Heidfeld war mit seiner Vorstellung ebenfalls zufrieden: "Wenn man sich anschaut, wer vor uns ins Ziel gekommen ist, dann können wir uns über Platz neun nicht beklagen. Wir haben in Ungarn einen guten Job gemacht, auch wenn wir ohne Punkte geblieben sind. Immerhin waren wir klar besser als Jordan und BAR-Honda."

Bei Frentzen ging alles schief

Für Heinz-Harald Frentzen ging an diesem GP-Sonntag so ziemlich alles schief, was nur schief gehen kann: Die Funkverbindung zur Box funktionierte überhaupt nicht und dann verkalkulierte sich das Team auch noch bei der Rundenzählung, so dass der Mönchengladbacher seinen Sauber mit staubtrockenem Sprittank an der Strecke abstellen musste.

"Nachdem der Funk nicht ging, zeigte mir das Team per Boxentafel an, dass ich in der nächsten Runde reinkommen sollte. Da ich direkt hinter Kiesa lag, konnte ich die Boxentafel leider nicht sehen. Wenige hundert Meter später blieb ich mit leerem Tank stehen – das war natürlich Pech."

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