Wieder Protest gegen Ferrari-Flügel

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Das Honda-Team will neue Beweise für einen Betrug des Ferrari-Teams haben. Teamchef Nick Fry protestierte in einem Brief an die Sporthoheit FIA ein weiteres Mal gegen die angeblich zu elastischen Heckflügel der Ferrari 248 F1.

Nick Fry bestätigt gegenüber "autosport.com" dass er der FIA seine Bedenken gegenüber der starken Leistung der Ferrari in Imola mitteilen wollte. "An einer Stelle war Schumachers Auto sechs km/h schneller als der Renault von Alonso, an einer anderen Stelle war er sechs km/h langsamer" sagte der Engländer.

Fry lobte das schnelle Eingreifen der FIA bezüglich der Ferrari-Frontflügel und erwartet nun ebenfalls zügiges Handeln. Dabei hatte die Formel 1-Technikkommission inklusive Honda-Technik-Chef Geoff Willis erst vor dem San Marino-GP einhellig beschlossen, dass spontane Regeländerungen nicht nötig seien.

Willis will neue Video-Beweise haben, die demonstrieren sollen, dass sich der obere Flap des Ferrari-Flügels nach wie vor stark durchbiegt. "Es obliegt nun der FIA, dafür zu sorgen, dass alle nach den gleichen Regeln spielen", sagt Nick Fry.

Fehlender Abtrieb bei Ferrari

Bei Ferrari führt man die guten Resultate bei den Topspeed-Messungen auf einen kritischen Frontflügel zurück. Da sich dieser wegen der diffizilen Aerodynamik des 248 F1 nur in begrenztem Maß anstellen lässt, fehlt es den Ferrari nicht an Höchstgeschwindigkeit, dafür aber an Abtrieb.

So testet Ferrari in dieser Woche nicht in Silverstone sondern in Fiorano und auf der kurzen Strecke in Paul Ricard - beides Kurse, auf denen maximaler Abtrieb gefordert ist.

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