Wilde Gerüchte um Alonso

Jetzt bei BMW?

Foto: dpa

Radio Fahrerlager meldet, dass Alonso bereits bei BMW unterschrieben hat. Der italienische TV-Sender "Sky" dichtet dem Spanier sogar einen Dreijahresvertrag mit dem Bayerischen Autokonzern an. Damit wäre Alonso aber auch der Weg zu Ferrari verbaut.

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo sagt, Fernando Alonso müsse warten. Im nächsten Jahr fahren Felipe Massa und Kimi Räikkönen für die Gestione sportiva aus Maranello. Honda-Teamchef Ross Brawn bestätigt, dass Alonso ganz oben auf seiner Wunschliste stehe. Deshalb muss Rubens Barrichello um seinen verbleib im Team zittern. Renault hofft, dass ihr Superstar bleibt. "Er hängt sich seit ein paar Rennen richtig rein. Fernando wird merken, dass er bei uns am besten aufgehoben ist. Ein dritter Teamwechsel in drei Jahren birgt die Gefahr, wieder einen Fehler zu machen", glaubt Chefingenieur Pat Symonds.

Alonso reagiert belustigt

Der Spanier beobachtet die Spekulationen um seine Zukunft mit einer gewissen Belustigung: "Seit Wochen sage ich, dass ich mir erst Ende September überlege, wie meine Zukunft aussehen soll. Priorität hat im Moment, mit Renault den vierten Platz im Konstrukteurspokal zu erreichen."

Was auch passiert, Alonso wird ständig mit Ferrari in Verbindung gebracht. Gerüchte, dass McLaren-Sponsor Santander zu Ferrari wechseln will, können genauso der Auslöser für neue Wasserstandsmeldungen sein wie ein kurzer Urlaubstrip nach Lugano. Sitzt nicht Ferrari-Anwalt Dr. Henry Peter im Tessin? Wo er die Sommerpause verbringen werde, wurde Alonso gefragt. "Sicher nicht mehr in Lugano", kam die genervte Antwort zurück.

Abhängig von Kimi

Alonso hätte sich auch nicht träumen lassen, dass er einmal von Kimi Räikkönen abhängig sein würde. Solange sich Räikkönen darüber ausschweigt, was er nach 2009 tun wird, muss Alonso warten. Ferrari-Insider behaupten, Räikkönen habe Maranello längst sein Ja-Wort bis 2011 gegeben. Angeblich für 27 Millionen Dollar pro Jahr. Dazu passt die Antwort des Titelverteidigers auf die Frage, ob er sich eine Zusammenarbeit mit Alonso vorstellen könne. "Warum nicht? Ich glaube nur nicht, dass es dazu kommen wird."

Da Felipe Massas Vertrag bis 2010 läuft, wäre Alonso der Weg zu Ferrari für die nächsten zwei Jahre verbaut. Stimmt die Geschichte mit Räikkönen, wäre eine langfristige Bindung von Alonso an BMW durchaus denkbar. Der zweifache Ex-Weltmeister weiß selbst am besten, dass es seinem Image schadet, wenn er im Jahresrhythmus von Team zu Team springt. Aus Sicht von Ferrari wäre es allerdings das schlechteste, wenn Alonso bei BMW landet. Dort könnte der Spanier 2009 wieder mit um den Titel fahren. Bei Renault oder der unbekannten Größe Honda wäre der 19-fache GP-Sieger weiter neutralisiert. "Vielleicht lässt Ferrari Alonso bewusst im Ungewissen, damit er die falsche Entscheidung trifft", meint Honda-Teamchef Ross Brawn.

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