Williams-BMW

Das Maximum erreicht

Foto: dpa

Der dritte Platz von Juan Pablo Montoya war die höchstmögliche Ausbeute für Williams-BMW. Ralf Schumacher warf wie in Bahrain Punkte weg.

"Ein Rennen zum Vergessen", sagte Ralf Schumacher nach dem Imola-GP. Weil Fernando Alonso ihn in Runde 51 überfallartig in der Piratella angriff, warf Schumacher die Tür zu und prompt knallte es. Schumacher drehte sich ins Kiesbett und fiel vom vierten auf den siebten Platz zurück. Die Rennkommissare überlegten, ob sie den Deutschen bestrafen. Sportchef Mario Theissen klagte: "Das hat uns wertvolle Punkte gekostet."

Juan Pablo Montoya versuchte ein frühes Manöver, um in der ersten Runde an Michael Schumacher vorbeizukommen, doch der Weltmeister ließ dem Kolumbianer in der Tosa-Kurve keinen Platz, danach war Montoya sauer und fuhr Rang drei nach Hause. "Dieser dritte Platz ist das Maximum, was wir zur Zeit erreichen können", sagte Montoya.

Mario Theissen: "Kein Unterschied"

Dass zur Zeit nicht nur Ferrari sondern auch BAR unantastbar für die Weißblauen ist, fräst Sportchef Mario Theissen keine weiteren Sorgenfalten auf die Stirn: "Ob Ferrari allein vorne weg fährt oder ein anderes Team noch ein paar Zehntel dazwischen liegt, macht für die Aufgabe, die wir zu lösen haben, keinen Unterschied."

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