Williams-BMW

Noch viel zu tun

Foto: dpa

Bei Williams-BMW betont man einhellig, dass noch ein weiter Weg zurückzulegen ist, um am Ferrari-Thron zu rütteln. Immerhin ist das Team en Titelverteidigern in Malaysia deutlich näher auf die Pelle gerückt.

In Autralien stand man noch kurz vor der Überrundung und verlor eine Sekunde pro Runde auf Ferrari, in Malaysia kam Williams-BMW bis auf zehn Sekunden an Michael Schumacher heran und verloren im Schnitt zwei Zehntel pro Runde. „Irgendwo dazwischen liegen wir“, orakelt Sportchef Mario Theissen.

Während die Verhältnisse in Australien für die Kombination Williams-BMW und Michelin kaum schlechter hätten sein können, fanden die Weißblauen in Sepang nahezu perfekte Bedingungen vor. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. „Mein Teamkollege ist vorn dabei. Das ist schon mal gut“, sagte Ralf Schumacher von einem Rennen, in dem es nicht leicht war, ihm etwas Positives abzugewinnen.

Ralf Schumacher: „Eingekeilt“

„Ich war nach dem Start eingekeilt“, klagte der Deutsche, der bis auf Rang neun abrutschte und beim Versuch, an Mark Webber vorbei zu kommen, mit dem Jaguar kollidierte. „Mark hat mir keinen Platz gelassen. Danach hatte ich brutales Untersteuern und musste viele Kurven einen Gang niedriger fahren als vorher“, sagte Schumacher. Die verstellte Spur war nicht zu korrigieren, ein Wechsel des Frontflügels brachte nichts ein, denn bei Halbzeit schied Schumacher mit Motorschaden aus.

Juan Pablo Montoya rettete die Team-Ehre mit Platz zwei. Der Kolumbianer nutzte bei leichtem Nieselregen zu Beginn einen Fehler von Rubens Barrichello aus und war danach von Platz zwei nicht mehr zu vertreiben. „Ich konnte Michael einholen und meine Reifen wurden immer besser“, sagte Montoya. Aber nach seinem dritten Boxenstopp hing er zeitweilig hinter Rubens Barrichello fest. „Da dachte ich mir, ich gehe lieber mit acht Punkten nach Hause“, sagte Montoya, der mit zwölf Zählern einen Punkt hinter Barrichello in der WM Rang drei belegt.

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