Williams-BMW

Optimistischer Montoya - Kritik an Ralf

Foto: dpa

Schier grenzenlosen Optimismus strahlte Juan Pablo Montoya nach dem Freitags-Training aus. Nach der zweitbesten Zeit des Tages, die er selbstredend auf alten Reifen fuhr, meinte der Williams-BMW-Fahrer: „Ich bin mit dem Auto sehr zufrieden. Es macht richtig Spaß, auf dieser Strecke zu fahren.“

Weniger Freude hatte wohl Ralf Schumacher, der am Freitag (2.4.) die sechstbeste Zeit fuhr, bei der Lektüre des Pressespiegels. In einem Interview mit der „Welt“ machte Montoya heftig Reklame für sich: „Schauen Sie auf die Fakten: Ich bin eine halbe Sekunde schneller als Ralf.“ Gemessen am heutigen Ergebnis ist diese Behauptung nicht ganz richtig: Schumacher fehlten nur knapp vier Zehntelsekunden auf seinen Teammate.

Montoya: Zufrieden mit den Michelin-Reifen

Die Serie von drei Reifenschäden, die ausschließlich Michelin-bereifte Autos (David Coulthard im McLaren, Anthony Davidson im BAR und Fernando Alonso im Renault) betroffen waren, bereitet Montoya keine schlaflose Nacht: Die Platten seien die Folge von Ausritten durch die Auslaufzonen gewesen, meinte er. „Ich bin mit meinen Reifen sehr zufrieden. Sie sind sehr beständig. Ich glaube, wir haben hier gutes Wochenende vor uns.“

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