Williams

Kein Ausweg für Button

Foto: dpa

Jenson Button kann die Hoffnung auf ein Bleiben bei BAR-Honda begraben. Frank Williams besteht auf Vertragserfüllung und will den Engländer auch für viel Geld nicht ziehen lassen.

Während BAR-Teamchef Nick Fry schon sechs Millionen Dollar Ablösesumme für Williams in Aussicht stellte, setzte Honda noch eins drauf: Für 80 Millionen Dollar wollten die Japaner Englands Formel 1-Hoffnung für fünf Jahre sämtliche Persönlichkeitsrechte abkaufen und Williams fürstlich entschädigen.

Doch der Rollstuhl-General zitierte Button in seine Fabrik. "Ich werde deinen Vertrag nicht an BAR verkaufen, nicht einmal für 100 Millionen Dollar. Du fährst für mich oder nirgendwo", teilte Williams Button mit. "Dann lieber nirgendwo", soll Button trotzig erwidert haben.

Frank Williams: "Du schadest dir selbst"

Ob sich der Mann, der sich selbst als kommenden Formel 1-Weltmeister betrachtet, freiwillig in die Untätigkeit begibt, darf bezweifelt werden. Williams macht Button klar, dass er sich mit seiner Situation abfinden und Kritik an der künftigen Kombination Williams und Cosworth unterlassen soll. Button hatte mehrmals öffentlich die Konkurrenzfähigkeit des Teams ohne BMW angezweifelt. "Das kann uns Sponsoren kosten. Damit schadest du dir nur selbst", sagte Williams.

Bei Cosworth ist man bereits verschnupft: "Jenson wird in einem Jahr froh sein, einen Cosworth-Motor zu fahren", richtete Cosworth-Manager Tim Routsis aus. Die Motorenschmiede wähnt sich wegen ihrer langen V8-Erfahrung beim nächstjährigen Motoren-Reglement im Vorteil.

Webber wackelt

Unruhe an der Fahrerfront verursacht zur Zeit nicht nur Jenson Button. Nick Heidfeld wird von BMW und BAR umworben. Doch auch Mark Webber verhandelte auffällig lange mit BMW-Sportchef Mario Theissen. Laut einer Klausel darf der Australier Williams zum Jahresende verlassen. Webber geht langsam die Geduld aus. Er ist vom zehnten neuen Frontflügel seit Saisonbeginn weniger überzeugt als die Ingenieure.

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