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Williams meldet Verluste

5,9 Millionen Euro Miese

Die Williams-Holding hat die Geschäftszahlen seines zweiten Jahres an der Frankfurter Börse veröffentlicht. Demnach hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2012 einen Verlust von 5,9 Millionen Euro gemacht. Nicht mit eingerechnet wurde eine Extrazahlung der Formel 1-Rechteinhaber über 11,15 Millionen Euro.

Die Williams Grand Prix Holdings PLC ist seit März 2011 an der Frankfurter Börse notiert. Gegenüber dem Ausgabewert der Aktie von 19,72 Euro beim Börsenstart hat das Papier in den vergangenen 25 Monaten leicht gewonnen. Am 29. April 2013 wurde eine Williams-Aktie mit 21,48 Euro notiert. Der Tiefststand war am 22. August 2011 mit 12,10 Euro erreicht. Das Unternehmen gab jetzt auch die Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 bekannt. Demnach setzte Williams 2012 eine Summe von 127 Millionen Pfund, umgerechnet 150.762.000 Euro um. Das entspricht gegenüber 2011 einer Steigerung von 22 Prozent.

Verluste beim Formel 1-Team gering

Während 2011 noch ein Gewinn von 7,4 Millionen Pfund, umgerechnet 8,7 Millionen Euro eingespielt wurde, musste der Rennstall aus Grove im abgelaufenen Betriebsjahr einen Verlust vor Steuern von fünf Millionen Pfund oder 5,9 Millionen Euro schlucken. Das Formel 1-Kerngeschäft trägt dazu nur 712.000 Euro bei. Der Hauptanteil der Verluste ist Investitionen in den anderen beiden Geschäftszweigen geschuldet. Das sind das Technologiezentrum in Katar mit 2,1 Millionen Euro und die Hybridsparte mit 3,1 Millionen Euro im Soll. Hier erwartet Williams jedoch in naher Zukunft Gewinne. Audi hat mit dem Schwungradsystem von Williams 2012 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Außerdem wurden Verträge mit der Go-Ahead Gruppe und Alstom abgeschlossen, die in Zusammenarbeit vergleichbare Hybridantriebe für Busse und Straßenbahnen entwickeln.

Extrazahlung von Bernie

Ein Betrag ist ausgeklammert. Williams erhielt von den Rechteinhabern der Formel 1 für die Unterschrift unter das neue Financial Agreement und die Garantie bis 2020 an Bord zu bleiben eine Bonuszahlung von 9,4 Millionen Pfund oder 11.158.700 Euro. Damit zählt das drittälteste Team neben Ferrari, Red Bull, Mercedes, McLaren und Lotus zu den sechs privilegierten Unterzeichnern eines künftigen Concorde Abkommens. Mit der Sonderzahlung konnte der Achte der letztjährigen Formel 1-WM die Lücke zu Platz sechs schließen. Der Auszahlungsmodus von Bernie Ecclestone macht zwischen Platz sechs und sieben eine Differenz von sechs, zwischen Platz sechs und acht von neun Million Dollar aus. 

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