George Russel & Nicholas Latifi - GP Österreich 2020 Motorsport Images
Williams FW43 - F1 - Formel 1 - Saison 2020
Williams FW43 - F1 - Formel 1 - Saison 2020
Williams FW43 - F1-Auto für 2020
Williams FW43 - F1-Auto für 2020 21 Bilder

Williams mit neuem Selbstbewusstsein

„Fahrbarkeit deutlich besser“

Williams will 2020 den Anschluss an das Mittelfeld schaffen. Das Team geht es dabei Schritt für Schritt an. In Österreich gibt es erste Upgrades für den FW43. George Russell sieht in der Fahrbarkeit des Autos die größte Verbesserung.

Es waren zwei Jahre voller Rückschläge für Williams. Zwei Mal landete der Traditionsrennstall aus Grove auf dem letzten Platz der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. In 42 Grands Prix punktete Williams nur drei Mal. Insgesamt gab es acht Punkte.

Williams musste Veränderungen vornehmen, damit es wieder aufwärts geht. Das Fundament dafür wurde im Horror-Jahr 2019 gelegt. Technikpersonal, Werkzeuge, Prozesse: Williams krempelte sein Team um, um in dieser Saison wieder den Anschluss an das Mittelfeld zu schaffen. Große Töne werden in Grove nicht gespuckt. George Russell gibt das Ziel vor. "Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut. Wir wollen uns erstmal auf Platz neun vorarbeiten und von da an weitermachen."

Gute Plattform für 2020

Es wird dauern, bis Williams weiter oben mitmischt. Das kann man momentan nur in der virtuellen Rennwelt. Dort holte Russell in der Pause zwischen dem abgesagten GP Australien und dem Neustart in Österreich souverän den Titel.

Jetzt geht es zurück in die Wirklichkeit. Williams weiß, dass man in Österreich höchstwahrscheinlich kein Auto haben wird, um in die Punkte zu fahren. Obwohl der Rennstall erste Updates angekündigt hat. Doch die haben mit Ausnahme von Haas und mit Abstrichen Ferrari praktisch alle Teams im Gepäck.

Williams FW43 - F1 - Formel 1 - Saison 2020
Williams
Williams sieht sich mit dem FW43 auf dem richtigen Weg.

Für das Team geht es darum, die kleinen Korrelationsprobleme mit dem Unterboden auszusortieren, die die Tests hervorgebracht hatten. Für Russell und seinen neuen Teamkollegen Nicholas Latifi, die Eindrücke der Wintertestfahrten zu bestätigen. "In Barcelona war die Strecke eher kalt, die Kurven andere. Deshalb ist es schwer, vorab Vergleiche mit der Konkurrenz zu ziehen. Ich denke, wir werden nach dem Wochenende ein besseres Bild haben", sagt Russell. Latifi ergänzt: "Wir hatten bei den Wintertests ein paar Zuverlässigkeitsprobleme. Die hatten andere aber auch. Ich bin positiv eingestellt. Wir sollten eine gute Plattform für 2020 haben."

Das macht der FW43 besser

Russell beschreibt, was der FW43 besser kann als sein Vorgänger. "Die Fahrbarkeit ist der große Unterschied. Im letzten Jahr ist das Auto oftmals schlagartig im Heck ausgebrochen. Es war unberechenbarer. Das kostet Vertrauen. Ich hoffe, das wir mit mehr Vertrauen ein paar Zehntel herausholen."

Der FW43 hat nicht nur mehr Abtrieb, sondern auch mehr Qualität. Die Verarbeitung ist besser. Eine Schwäche, die in Barcelona herauskam: Es mangelt noch an Effizienz. Das Auto baut auf den Geraden noch zu viel Luftwiderstand auf, und ist dafür in den Kurven nicht stark genug.

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