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Felipe Massa
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Williams ist die Nummer 4

Massa zwischen Spitze und Mittelfeld

Für Felipe Massa könnte es eine einsame Saison werden. Mercedes, Ferrari und Red Bull sind zu weit weg. Das Mittelfeld hat er im Griff. Der Brasilianer erzählt, wie sich das anfühlt.

Felipe Massa wollte eigentlich schon in Rente sein. Momentan liegt der Brasilianer mit 16 Punkten auf Platz 7. Wie in den Rennen. Massa ist Best of the rest. Im Training wird er mal von Nico Hülkenberg, mal von Romain Grosjean geschlagen, doch im Rennen dreht er hinter den drei Topteams und vor dem Mittelfeld einsam seine Runden. „Wenn Mercedes, Ferrari und Red Bull ihre Autos ins Ziel bringen, bin ich Siebter. Fällt einer von denen aus, reicht es zu Platz 6.“ Wie in Bahrain. Massa gibt zu: „Das ist schon ein bisschen frustrierend. Wir können nur unser Bestes geben und hoffen.“

Selten war die Formel 1 so deutlich eine Zweiklassengesellschaft. „Wir liegen 1,5 Sekunden hinter Mercedes und Ferrari und eine halbe Sekunde hinter Red Bull.“ Unmöglich, dass mit irgendwelchen schlauen Strategien oder einer anderen Reifenwahl aufzuholen. Der Abstand ist einfach zu groß. Massa weiß: Um auf das Podium zu fahren, müssten vorne vier Autos ausfallen.

In Shanghai Fehler gemacht

Massa genießt dabei noch einen Luxus. Er sitzt in einem Auto, das die Reifen schnell in ihr Arbeitsfenster bringt und sie auch dort zuverlässig drin hält. Das können sonst nur Ferrari und HaasF1. „Wir haben keine Reifenprobleme, egal ob es warm oder kühl ist, egal welcher Reifentyp.“ Massa will nicht bestätigen, dass das Reifenmanagement in diesem Jahr schwieriger geworden ist: „Wir haben ein anderes Auto und andere Reifen als im letzten Jahr.“

Nur der GP China fiel aus dem Rahmen. „Da haben wir mit der Reifenwahl Fehler gemacht. Die harten Reifen sind hinter dem Safety Car ausgekühlt. In Shanghai war es einfach zu kalt. Prinzipiell ist der härtere Reifen kein Problem. In Bahrain konnte ich ihn trotz Safety Car gleich anzünden und Ricciardo nach dem Re-Start überholen. Da war es auch wärmer.“

Aussöhnung mit Verstappen

Die Sache mit Max Verstappen ist abgehakt. Massa nimmt dem Holländer nicht übel, dass er aus Ärger über eine Behinderung in der Qualifikation eine Diskussion mit Brasilianern als sinnlos abgelehnt hat. „Das hat Max in der Hitze des Gefechts gesagt. Er sagte Dinge, die er nicht sagen wollte, und ich bin sicher, er wird es auch nicht mehr tun.“

Verstappen hat sich nach einem Shitstorm der Brasilianer in den sozialen Netzwerken bei Massa entschuldigt. „Wir haben bei der Fahrerparade darüber geredet. Ich habe kein Problem mit Max und komme gut mit ihm aus. Ich bin sicher, dass er mit dem Alter ruhiger wird.“

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