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Williams sucht Erklärung

Mal schnell, mal langsam

Williams - Formcheck - GP Italien 2017 Foto: sutton-images.com 32 Bilder

Vier Rennen lang verschwand Williams im Niemandsland. In Monza fand der Traditionsrennstall zu alter Form zurück. Doch keiner im Team hatte eine Antwort dafür, warum es vorher schlecht und diesmal gut lief.

08.09.2017 Michael Schmidt

Bis zum GP Aserbaidschan zählte Williams zu den heißen Kandidaten im Kampf um Platz 4 in der Konstrukteurs-WM. Beim GP Österreich brachte der Rennstall aus Grove ein großes Aero-Upgrade. Und seitdem verschwand Williams im Niemandsland. Das Erreichen des Q2 war schon ein Erfolg. Aus 4 Rennen gab es 8 Punkte. Aber auch nur weil die Autos mit den Martini-Streifen am Sonntag besser liefen als am Samstag.

In Monza war plötzlich alles wie früher. Beide Fahrer qualifizierten sich für das Q3. Lance Stroll startete sogar aus der ersten Reihe. Die Williams machten erstmals seit Jahren im Regen wieder eine gute Figur. Und sie hielten am Renntag ihre gute Form. Lance Stroll und Felipe Massa räumten 10 Punkte ab. Mehr als in den 4 Rennen davor und so viel wie der einstige WM-Gegner Force India, der bereits 58 Zähler Vorsprung hat.

Abstimmung war nicht schuld

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Vernünftige Erklärungen für die Berg- und Talfahrt gibt es nicht. Weder für die vier Rennen in der Versenkung, noch für das Highlight in Monza. „Die einzige Erklärung, die ich bieten kann ist, dass uns die Strecke von Monza entgegen kam“, lächelt Massa verlegen. „Aber das gleiche hätte auch schon für Spa gelten sollen.“

Williams brütete in den letzten Wochen über vielen ungelösten Fragen. Spielte das Aero-Upgrade eine Rolle? Ein Vergleichstest in Ungarn ergab, dass die neue Aerodynamik besser funktionierte als die alte. Vielleicht nicht in dem Ausmaß wie erwartet, aber immerhin.

Gab es Fehler bei der Fahrzeugabstimmung? „Wenn dein Auto auf frischen Reifen nicht die Rundenzeit bringt, die es bringen soll, spielst du schon etwas mehr mit dem Setup herum. Aber im Großen und Ganzen ist die Abstimmung des Autos nicht unser Problem“, glaubt Massa.

Die Fahrer konnten den Ingenieuren noch nicht einmal entscheidende Hinweise geben. „Das Auto fühlt sich eigentlich gar nicht so schlecht an. Es war auch in den vier schlechten Rennen ordentlich ausbalanciert. Wir waren einfach nur zu langsam“, bedauerte Massa. Einzige Schlussfolgerung: „Vielleicht haben unsere Gegner besser entwickelt als wir.“

Williams mit mehr Rennspeed als Force India

In Monza musste es klappen. Wenn eine Strecke auf die Williams maßgeschneidert ist, dann das Autodrom im königlichen Park. Hier konnte Williams mit seinem Top-Speed glänzen. Man packte sogar noch ein bisschen Abtrieb drauf, um in den Kurven besser dazustehen.

Dass beide Fahrer dann im Regen mühelos in die Top 10 der Startaufstellung fuhren, war dennoch eine Überraschung. Auf die Frage, wie das möglich war, zuckte Massa mit den Schultern: „Wir wissen es nicht.“

Einsatzleiter Rob Smedley erzählte: „Unsere Hochrechnungen vom Freitag hatten uns für eine trockene Strecke die Startplätze 6 und 7 prophezeit. Es war auch für uns eine Überraschung, dass wir im Regen noch stärker waren. Die Fahrer hatten von der ersten Runde Vertrauen in ihr Auto.“

Das Ergebnis am Sonntag bestätigte die Simulationen für einen trockenen Samstag. Williams landete auf den Plätzen 7 und 8. „Wir waren ein bisschen schneller als die Force India. Ohne ein kleines Problem beim Boxenstopp von Stroll wären wir vielleicht an Ocon vorbeigekommen und dann auch vor ihm geblieben. Aber wir nehmen die 10 Punkte, wie sie kommen. Sie sind in der augenblicklichen Phase wertvoll für uns“, resümierte Technikchef Paddy Lowe.

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