Williams-Technikchef Sam Michael

KERS-Problem gefunden und gelöst

Pastor Maldonado Foto: Williams 25 Bilder

Williams wird beim Formel 1-Auftakt in Melbourne mit KERS antreten. Der Stromwandler hatte beim Abschlusstest in Barcelona für Probleme im Hybrid-System gesorgt. Die Ursache sei gefunden, das Problem ist behoben, erklärte Technikchef Sam Michael.

Williams ist bereit für den Saisonauftakt. Der extreme FW33 hat das Testprogramm erfolgreich absolviert. Alle Baustellen in puncto Zuverlässigkeit seien behoben, erklärte Technikchef Sam Michael eine Woche vor der ersten Rennwoche in Melbourne.

Zuletzt hatte nur noch das selbst entwickelte Hybrid-System für Ärger gesorgt. Das Problem im KERS-Kreislauf wurde zunächst vergeblich gesucht, weshalb Williams auf einen Einsatz an den letzten Testtagen verzichtete. In der Fabrik in Grove stellte sich dann Heraus, dass die Isolierung am Stromwandler nicht richtig funktionierte.

Williams-KERS für Melbourne modifiziert

"Wir haben das Design nun etwas geändert, damit das nicht wieder passiert. Unsere Lösung erlaubt uns, KERS in Melbourne einzusetzen", erklärt Michael. Während der Testfahrten konnten noch andere Probleme aussortiert werden. Zum Beispiel wurde man endlich die Vibrationen im Auto los, die Rubens Barrichello schon im Vorjahr störten.

Wo sich Williams nach den Tests im Kräfteverhältnis befindet, konnte Sam Michael aber auch noch nicht genau sagen. "Die Teams sind durch das neue Reglement näher zusammengerückt", analysiert der Australier. "Viele Autos befinden sich innerhalb einer halben Sekunde. Wenn durch ein Aero-Upgrade oder mechanischen Verbesserungen zwei oder drei Zehntel schneller wird, kann das schon einen entscheidenden Unterschied machen."

Heckflügel soll Überholen nicht zu leicht machen

Wichtig ist auch, dass der bewegliche Heckflügel funktioniert. Die Fahrer dürfen den oberen Teil des Flügels während des Trainings und Qualifyings so oft wie sie wollen flacher stellen, um auf der Gerade schneller zu werden. "Das bringt im Qualifying eine halbe Sekunde", erklärt Michael.

Wie groß der Einfluss im Rennen wird, wenn die Piloten den Flügel nur noch einmal pro Runde aktivieren dürfen ist noch nicht klar. Sam Michael fordert die FIA auf, eine gute Balance zu finden. Überholen darf nicht zu einfach werden. "Es sollte bei einem ehrgeizigen Überholmanöver nur eine kleine Hilfestellung bieten."

Zu Saisonbeginn ein Boxenstopp mehr

Auch zu den Reifen äußerte sich der Ingenieur. Nach Einschätzung Michaels habe sich das Abnutzungsproblem beim letzten Test schon verbessert. Neben der Änderung der Mischung durch Pirelli habe das vor allem an den erhöhten Abtriebswerten des Autos gelegen. Bei heißeren Temperaturen könnte sich das aber wieder ändern. "In den ersten zwei, drei Rennen könnte es einen Boxenstopp mehr geben, aber das dürfte sich schnell stabilisieren", erwartet Michael.

Ein besonderes Training für die vermehrten Reifenwechsel habe es bei Williams aber nicht gegeben. Auch die Radmuttern und die Schlagschrauber seien "ähnlich" im Vergleich zur Vorsaison. Nur der hintere Wagenheber sei neu. Insgesamt sieht Michael sein Team gut vorbereitet. "Wir wären auch gut vorbereitet, wenn Bahrain stattgefunden hätte. Wir sind immer bereit, wenn wir es sein müssen. Es fühlt sich allerdings etwas komisch an, zu dieser Jahreszeit noch nicht zu fahren."

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