Williams-Toyota-Deal angeblich fix

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Das Team von Frank Williams soll mit Toyota einen mehrjährigen Vertrag über Motorenlieferungen abgeschlossen haben, das berichtet jedenfalls die britische "Autosport". Beide angeblichen Vertragspartner dementieren.

"Autosport" beruft sich auf einen Informanten aus dem Umfeld des Williams-Teams. Demnach hätten sich Williams und Toyota auf einen Vertrag über Motorenlieferungen mit einer Laufzeit von zwei Jahren plus eine Option über ein drittes Jahr geeinigt. Das MF1-Team müsste sich demnach im kommenden Jahr nach einem neuen Motorenpartner umsehen.

Sowohl bei Toyota als auch bei Williams will man von einer Vertragsunterzeichnung nichts wissen. "Diese Dinge sind in den letzten Wochen bei uns diskutiert worden. Aber eine Anfrage in Japan ergab, dass nichts unterschrieben ist", sagte eine Toyota-Sprecherin. Williams-Sprecher Liam Clogger äußert sich ähnlich: "Ich habe heute noch mit Frank Williams über das Thema gesprochen. Es gibt nichts Neues und ganz sicher nichts Offizielles von unserer Seite."

Knackpunkt Bezahlung

Schon seit Monaten geht die Spekulation um, dass Williams gerne eine Partnerschaft mit Toyota eingehen möchte. Zum einen hält Teamchef Frank Williams die finanziellen und technischen Ressourcen seines jetzigen Partners Cosworth verglichen mit einem großen Hersteller für zu gering, zum anderen will er sich die Leasinggebühren sparen.

Während Williams 2006 geschätzte 15 Millionen Dollar an Cosworth überweist, erwartet er von Toyota eine kostenlose Lieferung. Die Geldfrage war bisher einer der kritischen Punkte in den Verhandlungen zwischen Williams und Toyota. Williams will kostenlos 80 Motoren jährlich, Toyota verlangt zur Zeit von MF1 rund 12 Millionen Euro für 45 Motoren.

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