Williams verschiebt Debüt

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Williams verschiebt das Debüt des neuen Autos um eine Woche. Ursprünglich sollte der neue Williams FW30 vom 14. bis 16. Januar in Jerez seine ersten Runden drehen. Jetzt müssen Nico Rosberg und Kazuki Nakajima noch einmal mit dem Interimsauto FW29B antreten.

"Es war immer ein Zeitplan am Limit", gibt Technikchef Sam Michael zu. "Bevor wir überstürzt das Auto nach Jerez bringen, bereiten wir uns lieber sorgfältig auf den folgenden Test in Valencia vor."

Neue Teile im alten Auto

Damit stehen auf dem Test in Jerez kommende Woche hauptsächlich Abstimmungsarbeiten für die Zeit ohne Traktionskontrolle und Motorbremse an. Außerdem wird das neue Getriebe im alten Auto im Dauerlauf getestet. Es muss laut Reglement ab dieser Saison vier Rennen lang halten. "Für uns kein Problem", verrät Sam Michael.

"Wir haben schon das 2007er Getriebe nach den Vorschriften für 2008 gebaut. Die Gangräder waren bereits 12 Millimeter stark. Deshalb haben wir auf dem Gebiet jetzt gegenüber allen anderen eine Vorsprung. Wir befinden uns bereits in Phase zwei und konnten wieder etwas Gewicht abspecken, was wir zunächst wegen der längeren Lebensdauer draufpacken mussten."

Diese leichtere Version wird bereits seit September auf den Toyota-Prüfständen in Köln und im Auto erprobt." Obwohl Williams seinen neuen FW30 noch eine Woche länger unter der Decke hält, ist ein Detail bereits durchgesickert. Das Auto wird wie der neue McLaren MP4-23 und der neue Toyota TF108 einen längeren Radstand haben.

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