Wird McLaren 2017 ein Topteam?

McLaren ist Entwicklungs-Weltmeister

McLaren - Formel 1 - GP Singapur - 15. Septemberg 2016 Foto: ams 112 Bilder

McLaren-Honda steht auf Platz 6 der Konstrukteurs-WM. In Singapur soll das Punktekonto kräftig ausgebaut werden. McLaren entwickelt im Akkord, Honda findet immer mehr Power. Wird Fernando Alonsos Prognose am Ende wahr und McLaren-Honda 2017 wieder ein Topteam?

Das letzte Jahr beendete McLaren-Honda mit 27 Punkten auf Platz 9. Nach 14 Rennen liegt das englisch-japanische Team mit 48 Zählern an sechster Stelle. Und die Formkurve zeigt weiter nach oben. In Singapur will McLaren sein Guthaben auf Toro Rosso ausbauen. Der Stadtkurs an der Marina Bay zählt zu den paar Strecken, auf den die McLaren-Fahrer mit etwas Glück sogar von einem Podium träumen dürfen.

Kein Team entwickelt mit dem Tempo wie McLaren, kein Motorenhersteller bringt so viele Upgrades wie Honda. In Singapur testen Jenson Button und Fernando Alonso zwei neue Frontflügel-Varianten, einen Heckflügel mit einer neuartigen Endplatte und modifizierte Bremsbelüftungen vorne. Teilweise schon mit Blickrichtung 2017.

Honda plant nächstes Motor-Upgrade

Honda rüstete bislang in drei Stufen auf. In Kanada erlaubte ein neuer Turbolder mehr elektrische Leistung zu speichern und damit später auch wieder abzurufen. In Silverstone kam mehr Power von der Verbrennungsmaschine. In Spa ein bisschen von allem. Das ist nicht das letzte Wort. „Wir werden unsere drei Rest-Token komplett einlösen“, verspricht Honda-Motorenchef Yusuke Hasegawa.

Der letzte Schritt in diesem Jahr könnte schon in 14 Tagen in Malaysia gezündet werden. Sicher aber beim Heimspiel eine Woche darauf in Suzuka. Gemäß GPS-Messungen hat Mercedes 85, Ferrari 60 und Renault 55 PS Vorsprung. Nicht schlecht, wenn man sich vor Augen hält, dass die Japaner einmal über 100 PS Rückstand hatten.

McLaren-Honda ist nun auch auf den Power-Strecken ein Punktekandidat. Fernando Alonso verspricht: „Beim Restprogramm sind wir Stammgast in den Top Ten.“ In Singapur, Suzuka, Austin und Abu Dhabi kann sich der Spanier vorstellen, hinter den drei Topteams die vierte Geige zu spielen. Ein Podium wäre die letzte Bestätigung, dass er mit seiner Teamwahl vielleicht doch Recht hatte. Da stand er zuletzt 2014.

Bei der Elektro-Power ist Honda die Nummer 1

Alonso wird nicht mehr belächelt, wenn er sagt: „Wenn irgendwann jemand Mercedes mal schlägt, dann wir.“ Die Fahrer behaupten: „Unser Chassis zählt zu den besten drei. Bei der elektrischen Leistungsabgabe ist Honda schon die Nummer eins.“ Tatsächlich kann keine andere Antriebseinheit so lange Elektro-Power boosten wie der Honda V6-Turbo. Damit sind auch die Benzinverbrauchssorgen verschwunden.

Auf dem Prüfstand soll bereits der 2017er Motor laufen. Er wird wie Mercedes und Ferrari eine Vorkammerzündung aufweisen. In Theorie liegt allein in dieser Maßnahme ein Sprung von 60 PS. Wenn der PS-Schub sich auch in Realität umsetzen ließe, könne man, so ein Teammitglied, um die Pole Position kämpfen. Einschränkung: „Die Kunst ist es aus der Verbrennungsmaschine mehr Leistung zu gewinnen, ohne auf der elektrischen Seite etwas zu verlieren.“

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