Wladimir Putin, Formel 1, Renault Renault

Wladimir Putin im F1-Auto

Geheimer Formel 1-Test im Renault

Bei Wladimir Putin ist das Rennfieber ausgebrochen. Bei einem geheimen Test in der Nähe von St. Petersburg setzte sich der russische Ministerpräsident an das Steuer eines Renault Formel 1-Autos. Wir sagen Ihnen, wie sich Putin dabei angestellt hat.

Wladimir Putin ist bekannt für gleichermaßen medienwirksame wie provokante Aktionen. Ob er oberkörperfrei auf dem Rücken eines Pferdes durch die Taiga reitet oder in den sibirischen Wäldern auf Bärenjagd geht, gerne präsentiert sich der mächtigste Mann Russlands als starker Anführer.

Putin mit Geheim-Test

Als sich Wladimir Putin aber in der vergangenen Woche ans Steuer eines echten Formel 1-Autos wagte, sollte die Öffentlichkeit zunächst lieber nichts mitbekommen. Man kann ja nie wissen, ob Gefährt und Fahrer das Abenteuer unbeschadet überstehen. Mit Helm in russischen Landesfarben und Doppeladler durfte der prominente Hobby-Pilot auf einer Rennstrecke in der Nähe von St. Petersburg Gas geben.
 
Das Experiment mit dem Renault-Formel 1-Boliden konnte als Erfolg verbucht werden. Der 58-Jährige soll sich am Steuer äußerst geschickt gezeigt haben. Augenzeugenberichten zufolge ist Putin ein Naturtalent. Und so erlaubte der russische Regierungschef die Ausstrahlung der ersten Bilder im nationalen Fernsehen zwei Tage später.
 
Wladimir Putin soll der kleine Ausflug in die Welt des Motorsports sogar so viel Spaß gemacht haben, dass er schon den nächsten Renntag im Terminkalender notiert hat. Dann soll es auf der bekannten Rennstrecke von Paul Ricard in Le Castellet etwas schneller zur Sache gehen.

Russland im Formel 1-Fieber

Russland rückt nicht erst seit dem Renault-Test von Wladimir Putin auf die Formel 1-Karte. Mit Vitaly Petrov ist in diesem Jahr zum ersten Mal ein Pilot aus dem flächenmäßig größten Land der Erde in der Königsklasse unterwegs. Petrovs Managerin Oksana Kossatschenko war auch bei dem Geheimtest von Putin dabei.
 
Mit Sotschi kommt auch bald eine Rennstrecke in den F1-Kalender. Es wird sogar gemunkelt, dass man in Russland so heiß auf den Grand Prix am Schwarzen Meer ist, dass über eine Vorverlegung von 2014 auf das Jahr 2013 diskutiert wird. Mit einem Formel 1-Botschafter wie Wladimir Putin ist alles möglich.

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