Wurz für Montoya

Foto: Wolfgang Wilhelm

Der Österreicher Alexander Wurz fährt in Imola (24.4.) den zweiten McLaren-Mercedes neben Kimi Räikkönen. Juan Pablo Montoya ist immer noch verletzt. Pedro de la Rosa muss trotz starker Leistung in Bahrain zurück auf die Ersatzbank.

Nach weiteren Untersuchungen seiner verletzten Schulter muss Juan Pablo Montoya weiter pausieren. Der Heilungsprozess des angebrochenen Schulterblattes lässt einen Renneinsatz noch nicht zu. Der Muskelschwund nach drei Wochen Bewegungslosigkeit ist dabei noch das geringere Problem.

Alexander Wurz kommt so doch zu einem Renneinsatz für McLaren-Mercedes. Zwar schlug sich Pedro de la Rosa als Montoya-Ersatz in Bahrain bravourös, doch der Österreicher hat einen Vertrag, der ihm den Status als dritter Fahrer garantiert. Das Argument, Wurz könne im Auto nicht bequem sitzen und habe im MP4-20 zu wenig Trainingskilometer lässt sich auch nicht mehr halten. Als Vorbereitung auf das Rennen in Imola spulte der 31-Jährige in den vergangenen Wochen rund 1800 Kilometer ab.

Alexander Wurz: "70.000 Testkilometer"

"Seit ich zum Team stieß habe ich bestimmt 70.000 Testkilometer zurückgelegt. Ich bin wirklich glücklich, diese Chance zu bekommen", sagt der ehemalige BMX-Weltmeister, der Ende 2000 zu McLaren stieß. Seit rund vier Jahren ist Wurz kein Formel 1-Rennen mehr gefahren. Zuvor errang er in 52 Grand Prix 26 WM-Punkte, seine beste Platzierung war ein dritter Platz in England 1997. Ein Angebot von Jaguar musste Wurz 2003 ausschlagen, weil McLaren ihn nicht freigab.

"Natürlich wäre ich gern selbst, gefahren, aber ich gönne Alex dieses Chance", sagt der ausgebootete Pedro de la Rosa. Der Spanier wird im freien Freitagstraining das dritte Auto für McLaren fahren. Das gleiche gilt für den GP Spanien am 8. Mai. Dort rechnet das Team mit der Rückkehr Montoyas.

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