Zetsche will Alonso und Räikkönen

Foto: Beate Jeske

Auf Juan Pablo Montoya würde DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche in der nächsten Formel-1-Saison verzichten. "Natürlich würden wir am liebsten mit Kimi und Alonso fahren", sagte der Manager am Rande des Großen Preises der USA und bezog in Indianapolis erstmals klar Stellung in der Fahrerfrage.

Während sich die Silberpfeile die Dienste von Weltmeister Fernando Alonso für das nächste Jahr schon gesichert haben, ziert sich Vize-Weltmeister Kimi Räikkönen, den Vertrag mit dem McLaren-Mercedes-Team zu verlängern. Der Finne soll bereits bei Ferrari im Wort stehen.

Ausgerechnet die Teamkollegen Räikkönen und Montoya waren die Hauptbeteiligten bei jenem spektakulären Start-Unfall, bei dem BMW-Pilot Nick Heidfeld nach einem fünffachen Überschlag unverletzt blieb. "Danke Juan", hieß in einer Red-Bull-Pressemitteilung, in der sich David Coulthard bei seinem Nachfolger im Silberpfeil für seine beiden WM-Punkte bedankte. Der Schotte war einer der Nutznießer des Unfalls, bei dem acht Wagen auf der Strecke blieben. "Das war wie bei einer Wirtshausschlägerei. Da ist auch nicht klar, wer angefangen hat", sagte Haug über das Chaos auf der Rennstrecke.

Eigenes Team kein Thema

Obwohl es bei McLaren-Mercedes in dieser Saison nicht so richtig gut läuft, will Zetsche ("Ich will nicht der Formel-1-Chef von Daimler-Crysler sein. Das ist der Norbert Haug") keinen Druck auf das Team machen. "Es ist nicht gut, ein Ultimatum zu stellen", sagte er. Erfolg sei zwar wichtig, der Titel aber nicht unbedingt der Gradmesser. "Aber wir müssen mit Mercedes siegfähig sein."

Auch wenn Renault und Ferrari die Siege in diesem Jahr unter sich ausmachen, gäbe es keinen Grund, eigene Wege zu gehen und wie der Münchner Rivale BMW einen eigenen Rennstall aufzubauen. "Es besteht kein vernünftiger Anlass, diese Frage zu stellen. Das steht außer Zweifel, denn es ist eine gute erfolgreiche Partnerschaft", sprach Zetsche dem britischen Partner McLaren das Vertrauen aus. Auch das Engagement in der Königsklasse ist gesichert: "Wir wollen langfristig in der Formel 1 bleiben."

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