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Zoff am Lotus-Boxenfunk

Boullier entschuldigt sich bei den Fans

Die raue Boxenfunk-Konversation zwischen Lotus-Chefingenieur Alan Permane und Kimi Räikkönen schlägt hohe Wellen. Die Fans des Finnen sind aufgebracht. Nun entschuldigte sich Teamchef Eric Boullier.

Kimi Räikkönens Sprüche am Boxenfunk sind legendär. Der Iceman ist immer wieder für einen Aufreger gut. So wie im vergangenen Jahr, als er seinem Ingenieur beim GP Abu Dhabi mitteilte, er solle ihn in Ruhe lassen, denn er wisse schon selbst, was er tue. In Indien lief die Konversation zwischen Lotus-Chefingenieur Alan Permane und dem Finnen allerdings etwas aus dem Ruder.

Räikkönen nicht zu ändern

Als Räikkönen seinen von hinten anstürmenden Teamkollegen Romain Grosjean nicht kampflos vorbeilassen wollte, obwohl er mit seinen 44 Runden alten Reifen ohnehin nichts gegen ihn hätte ausrichten können, platzte Permane der Kragen. Er schrie: "Mach verdammt noch mal Platz!" Und Räikkönen antwortete: "Schrei mich verdammt noch mal nicht an."

"Ich habe mich aufgeregt, um ehrlich zu sein", sagte Permane nach dem Rennen. "So fährt Kimi nunmal. Wir haben ihm erlaubt so zu fahren. Wenn er das so macht, ist das seine Sache. Ich war enttäuscht von ihm. Er hätte Romain nicht hinter sich halten können und auch sonst niemanden. Aber für ihn ist Romain eben genauso ein Konkurrent wie alle anderen. Ich kann ihn nicht ändern. Ich kann ihn anschreien wie ich will, das macht keinen Unterschied. Ich war einfach frustriert. Das hätte auch schlimmer ausgehen können."

Kimi-Fans wütend auf Permane

Angeblich bekam Permane von aufgebrachten Kimi-Fans sogar Mord-Drohungen. In den Social-Media-Netzwerken wurde das Thema heiß diskutiert. Nun schaltete sich auch Teamchef Eric Boullier ein. "Rückblickend betrachtet, hätte die Radio-Nachricht in einer etwas weniger emotionalen Art erfolgen können", sagt er.

"Es gab jede Menge Spannungen, einige potenzielle technische Probleme und einige der gewählten Worte waren einfach nicht angebracht. Ich weiß, dass einige Leute überrascht waren und ich mich nur für das Team dafür entschuldigen. So etwas wird nicht wieder vorkommen", gab sich Franzose kleinlaut.

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