Zoff um Ferrari-Radkappen

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Den Gegnern sind die Bremsbelüftungen der Roten ein Dorn im Auge. Die Konkurrenten halten die Radverkleidungen für regelwidrig, die FIA nicht. Doch die Sportbehörde bringt sich dabei selbt in Argumentationsnöte.

Bei der Frage, wie große der aerodynamische Vorteil der Massendämpfer im Renault denn wirklich sei, argumentierte FIA-Chefkommissar Charlie Whiting vor Wochenfrist: "Auf Diskussionen, was primärer Zweck einer Technik ist und was nicht, lassen wir uns nicht ein."

Damit begeben sich die Regelwächter auf dünnes Eis. Ferrari setzt seit dem GP Türkei verkleidete Hinterräder ein, laut Technikchef Ross Brawn ein Teil des Bremssystems, Priorität habe die verbesserte Kühlung. Die verkleideten Felgen reduzieren aber auch den Luftwiderstand. Das drehende Rad erfüllt damit den Tatbestand einer beweglichen aerodynamischen Hilfe, die ist aber laut Reglement verboten.

"Für Bremsbelüftungen gelten andere Regeln", sagt die FIA. Renault-Chefingenieur Pat Symonds köchelt, und da ein Team nicht mehr selbst gegen die Technik eines anderen protestieren darf, zündelt er bei der Sporthoheit gegen die Idee der Konkurrenz: "Ferrari verletzt die Parc Fermé-Regeln. Rädertauschen ist erlaubt, doch damit wechseln sie automatisch auch die Bremsbelüftungen."

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