Ferrari - Boxenstopp - Formel 1 2013 Ferrari
GP Italien - Formel 1 - 2013
Sebastian Vettel - Formel 1 - 2013
Fernando Alonso - Formel 1 - 2013
Mark Webber - Formel 1 - 2013
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Zuverlässigkeit-Hitliste

Ferrari mit null Fehlern

Die Hitliste der Standfestigkeit kennt in diesem Jahr zwei Sieger. McLaren legte die meisten Rennkilometer zurück. Und Ferrari kam als einziges Team ohne Defekt über die Runden. McLaren, Ferrari und Marussia hatten die wenigsten Ausfälle.

Endlich mal eine Disziplin, in der Red Bull nicht Weltmeister ist. In der Liste der Rennkilometer liegt das erfolgreichste Team der Saison nur auf Platz 2. Und nach Ausfällen gerechnet stehen sogar vier Teams besser da. Red Bull verzeichnete in den 19 Rennen fünf Nuller. Vier davon aufgrund von technischen Problemen. Nur als Mark Webbers Red Bull in Korea abbrannte, ging dem Ausfall ein Crash voraus. Adrian Sutil war in den Red Bull gerutscht. Webber trafen auch drei der vier Defekte. Das verlorene Rad in China, das Leck im Ölkühler in Singapur, die Lichtmaschine in Indien. Sebastian Vettel strandete beim GP England mit einem Getriebeschaden.

McLaren immer in Wertung

Da sämtliche Ausfälle spät im Rennen stattfanden, schaffte es Red Bull in der Hitliste der zurückgelegten Renndistanz mit 11.083 Kilometern noch auf Platz 2. Sieger war da McLaren mit 11.494 Kilometern. Die McLaren-Fahrer kamen immer in die Wertung, blieben aber trotzdem drei Mal vorzeitig stehen. Aber jeweils innerhalb von 90 Prozent der Gesamtdistanz. Sergio Perez stellte seinen McLaren beim GP Monaco in der Schlussphase mit Bremsproblemen ab. In Silverstone platzte ein Reifen. Jenson Button gab in Malaysia aus taktischen Gründen auf. Er lag nach einer Panne beim Boxenstopp aussichtslos zurück.

Force India ist Schlusslicht

Auf Platz 3 nach Rennkilometern folgt Mercedes (10.932 km) vor Williams (10.925 km) und Ferrari (10.821 km). Schlusslicht ist Force India mit 9.709 Kilometern. Das überrascht. 2012 lag das Team aus Silverstone noch auf Rang 4. Acht der zwölf Ausfälle gingen auf das Konto der Fahrer. Kein Team verzeichnete so viele Unfälle wie Force India. Und keines so viele Defekte wie ToroRosso. Red Bulls B-Team musste neun Mal mit technischen Problemen aufgeben. Es brannte an allen Ecken und Enden: Auspuff, Aufhängung, Hydraulik, Getriebe, Bremsen, Reifenplatzer, Unterboden.

Ferrari mit null Defekten

Ferrari ist das einzige Team mit einer weißen Weste. Das gab es in der Ära des auslaufenden Reglements noch nie. Trotzdem liegt Ferrari nach Rennkilometern gerechnet nur auf Platz 5. Warum? Weil die drei Unfälle relativ früh im Rennen passierten. Fernando Alonso segelte in der zweiten Runde des GP Malaysia von der Bahn. Felipe Massa drehte sich in der dritten Runde des GP Deutschland. Und der Brasilianer warf seinen Ferrari in der 28. Runde des GP Monaco in die Reifenstapel der Ste. Dévote-Kurve. Das kostet Kilometer. Ein besonderes Lob verdient Marussia. Trotz beschränkter Mittel war das kleine Team aus Banbury mit 10.764 Rennkilometern nur unwesentlich schlechter als Ferrari. Und mit drei Ausfällen stellte sich Marussia auf eine Stufe mit McLaren und Ferrari. Chapeau!

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