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Ergebnis Formel E in New York 2017

Doppelsieg für Sam Bird, Heidfeld auf Podest

Formel E - New York 2017 - Elektrorennwagen Foto: Formula E

DS-Virgin-Fahrer Sam Bird gewann in souveränem Stil beide Rennen auf dem extrem engen Stadtkurs in New York. Im Rennen um die Meisterschaft machte Lucas di Grassi 22 Punkte gut auf den absenten Tabellenführer Sébastien Buemi.

17.07.2017 Claus Mühlberger

Ein E-Power-Championat hat es beim Ringen um das Wohlwollen von Behörden einfacher als konventionelle Serien: Keine Emissionen und kein Krach – das sind gute Argumente, um die entsprechenden Genehmigungen leichter zu bekommen. Auch deshalb fiel der Formel E die Ehre zu, erstmals ein Autorennen in New York City auszutragen.

Der knapp zwei Kilometer lange Straßenkurs, ein extrem enger, winkliger Betonschlauch mit zwei Spitzkehren, wurde nicht im schnieken Manhattan aufgebaut, sondern im benachbarten Brooklyn. Red Hook heißt die Gegend, und sie ist gewiss keine Premium-Adresse. Gammelige Lagerhäuser, schlaglochgarnierte Straßen und rostige Kräne, die schon lange keine Container mehr von Frachtschiffen heben, dominieren das Bild. Doch diese Umgebung hat durchaus auch einen gewissen morbiden Charme. Auf der anderen Seite des East River macht sich das atemberaubende Skyline-Panorama von Manhattan breit, und ganz links grüßt aus der Ferne die Freiheitsstatue.

Pole für Lynn, Siege für Bird

DS-Virgin gab sich nicht die geringste Blöße. Alex Lynn, der Ersatzmann für den in der WEC engagierten DS-Virgin-Stammpiloten José-Maria Lopez, fuhr am Samstag sensationell auf die Pole-Position.

Formel E - New York 2017 - Elektrorennwagen Foto: Formula E
Die Strecke war verwinkelt, die Aussicht grandios.

Im Rennen setzte sich Sam Bird durch: Der 30-jährige Brite holte den vierten Formel E-Sieg seiner Karriere. Und weil Bird gerade so gut in Schwung war, siegte er auch am Sonntag im zweiten Rennen in überlegener Manier. „Ich konnte es gar nicht glauben, was mir die Jungs für eine gutes Auto gegeben haben“, staunte er. „Das Berlin-Wochenende war für uns die Wende zum Guten. Wir haben ein paar Dinge am Auto gefunden.“

In der zweiten Saisonhälfte haben die bisherigen Platzhirsche, Renault und Abt-Schaeffler-Audi, mit Mahindra-Racing (Sieger in Berlin) und jetzt mit DS-Virgin sehr ernsthafte Konkurrenz bekommen. Fast könnte man von einer Wachablösung sprechen: Denn in New York schaffte bei beiden Rennen weder ein Renault-Pilot noch ein Audi-Fahrer den Sprung aufs Podium. Was bei Renault auch daran lag, dass Tabellenführer Sébastien Buemi am Nürburgring bei Toyota arbeiten musste. Eine Terminkollision, die Teamchef Alain Prost erzürnte: „Sie wäre vermeidbar gewesen.“

Heidfeld auf Podest, Abt im Pech

Abt-Audi-Pilot Lucas di Grassi ist der Einzige, der Titelverteidiger Buemi noch in Bedrängnis bringen kann. Im ersten Lauf erzielte er den vierten Rang. Hinter Sieger Bird, Jean-Éric Vergne und Stéphane Sarrazin. Im zweiten Rennen schnitt der Brasilianer einen Rang schlechter ab, und reduzierte so insgesamt seinen Rückstand auf den Schweizer von 32 Punkten auf zehn Zähler. Die Entscheidung im Titelkampf fällt also erst am letzten Rennwochenende der Saison.

Bleibt – erstens – zu hoffen, das es wieder so spannend zugeht wie im Juli 2016 in London. Und zweitens, dass die drei deutschen Fahrer dann wieder das Rennglück auf ihrer Seite haben. Nick Heidfeld konnte im zweiten Rennen in New York immerhin einen dritten Rang hinter seinem Mahindra-Teammate Felix Rosenqvist verbuchen, wirkte aber nicht besonders glücklich.

Aber was sollen da erst Daniel Abt und Maro Engel sagen? Der Abt-Audi des Allgäuer, der zwischenzeitlich in Führung lag, blieb ins Sichtweite des Ziels und von Rang drei einfach stehen: „Die 16-Volt-Batterie hat sich einfach abgemeldet“, klagte Abt. Maro Engel konnte sich Hoffnungen auf ein Top 5-Resultat machen, doch eine blockierende Hinterachse stoppte seinen Venturi jäh. Abt und Engel holten so nur die Trostpreise: Für die jeweils schnellste Rennrunde gab es je einen Meisterschaftspunkt.

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