Formel E - Santiago de Chile - 2019 Formel E

Formel E-Rennen Chile 2019

Wehrlein und Abt auf dem Podium

Der E-Prix in Santiago war das heißeste Rennen in der Geschichte der Formel E. Bei 38 Grad siegte am Ende Virgin-Pilot Sam Bird vor den beiden deutschen Fahrern Pascal Wehrlein und Daniel Abt.

Die Hitze spielte am Ende das Zünglein an der Waage, als es um die Frage nach dem Sieger ging. Gerade als Pascal Wehrlein zur Schlussattacke gegen Sam Bird ansetzen wollte, wurde er von seiner Mahindra-Mannschaft zurückgepfiffen. Die Batterie-Temperaturen hatten sich in einen ungesunden Bereich bewegt. So musste Rookie Wehrlein in den Cruise-Modus schalten, und Bird an der Spitze ziehen lassen.

Buemi von Technik ausgebremst

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Beim Duell Bird vs. Wehrlein, in dem der Brite in Runde 11 dank Attack-Modus am Deutschen vorbeigegangen war, ging es lange nur um den zweiten Platz. An der Spitze schien der Schweizer Sebastien Buemi die Situation unter Kontrolle zu haben. Doch in Runde 22 rutschte der Nissan-Pilot in Kurve 7 in die Bande und musste mit beschädigter Frontpartie aufgeben.

„Ich weiß nicht genau, was da passiert ist“, schimpfte Buemi anschließend. „Ich weiß nur, dass es nicht mein Fehler war. Die Software hat schon den ganzen Tag verrückt gespielt.“ So kam es zum Duell zwischen Wehrlein und Bird, das sich zum Rennende immer mehr zuspitzte. Bis Wehrlein wegen der bereits erwähnten Hitzethematik Leistung zurücknehmen musste. Am Ende trennten die beiden Führenden 6,4 Sekunden.

Bird übernimmt Gesamtführung

Bei Audi gab es in Santiago de Chile Licht und Schatten. Während Daniel Abt auf Rang 3 das deutsche Doppelpodium perfekt machte, schob Teamkollege Lucas di Grassi Frust. Der Brasilianer hatte sich im Qualifying die Pole-Position gesichert, wurde aber wegen eines Vergehens in der Runde zurück in die Boxengasse ans Ende des Feldes strafversetzt. Auf Platz 12 blieb er im Ziel ohne Punkte.

Auch der als Meisterschaftsführende nach Chile gereiste Jerome D’Ambrosio kämpfte mit stumpfen Waffen. Nach einem schwachen Qualifying holte der Belgier mit Rang 10 nur einen Punkt. Die Spitze im Gesamtklassement musste der Mahindra-Pilot an Sam Bird abgeben. Das nächste Rennen wird Mitte Februar in Mexiko gestartet.

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